Müssen E.ON-Mitarbeiter um ihre Zukunft bangen?

9.8.2011 | Redaktion: Nadine Rom
Düsseldorf – Die Mitarbeiter des Energiekonzern E.ON müssen weiterhin auf Entscheidungen über möglichen Stellenabbau warten. Der Aufsichtsrat des Unternehmens traf sich gestern zu einer zweitägigen Strategieklausur zusammen. Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. Bei der Sitzung wollten dem Vernehmen nach die Arbeitnehmervertreter den Vorstand zur Rede stellen. Bereits seit mehreren Tagen wird in den Medien über einen enormen Stellenabbau auch Standortschließungen berichtet. Nach Angaben vom „Hamburger Abendblatt“ sind die Folgen des Atomausstiegs der Hintergrund.
Personen auswählen
Verbrauch eingeben
Ihre Postleitzahl
oder
Fläche auswählen
Verbrauch eingeben
Ihre Postleitzahl
oder
Müssen E.ON-Mitarbeiter um ihre Zukunft bangen?

Müssen E.ON-Mitarbeiter um ihre Zukunft bangen?

Mitarbeiter sind schockiert



Eigenen Angaben zufolge untersucht E.ON aktuell mögliche Anpassungen der Strategie und Aufstellung. Details gibt der Konzern allerdings nicht bekannt. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, zieht E.ON es in Erwägung, weltweit bis zu 10.000 Stellen abzubauen. Das entspricht mehr als zehn Prozent der kompletten Belegschaft. Konzernbetriebsratschef Hans Prüfer ist entsetzt darüber, dass solche Zahlen verbreitet werden. Besonders für die Mitarbeiter ist es schockierend, diese Nachrichten beim Frühstück hören oder lesen zu müssen. Aus diesem Grund erwartet man eine Debatte im E.ON –Aufsichtsrat, der heute nochmals tagt.


Umsatz wird schrumpfen



Morgen gibt der Düsseldorfer Konzern Halbjahreszahlen bekannt, Vorstandschef Johannes Teyssen muss spätestens dann öffentlich Stellung zu diesen Berichten nehmen. Marc Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) teilte mit: „Ich glaube, dass die Zeit der Grausamkeiten eröffnet ist.“  Der Atomausstieg wirkt sich negativ auf die Zahlen bei E.ON und RWE aus. Es sei wohl abzusehen, dass der Umsatz schrumpfen wird und die Kosten runtergefahren werden.

§ Zitieren der News mit Verlinkung ausdrücklich gestattet!
Weiteres zum Thema finden sie in unseren Rubriken
Weitere Stromnachrichten

Energiewende geht E.ON an den Gewinn

Die Energiewende macht E.ON weiter erheblich zu schaffen. Der Energieriese musste im 1. Quartal 2013 einen Rückgang beim operativen Ergebnis um satte 5 Prozentpunkte verzeichnen, was ein Ergebnis von 3,58 Milliarden Euro mehr mehr

Gericht untersagt höhere Profite für Netzbetreiber

Obwohl die Strompreisbremse vorerst gestoppt ist, können Verbraucher zumindest kurz Luft holen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat in einem neuen Beschluss die Forderungen von 11 Netzbetreibern, die Preise mehr mehr

Strompreisbremse gekippt – Keine Einigung in Sicht

Die von Peter Altmaier (CDU) vorgeschlagene Strompreisbremse hörte sich für viele Verbraucher nach einer Wachablösung der ständigen Preiserhöhungen an. Das Unterfangen wurde nun aber nicht nur mehr mehr

Flexstrom Pleite!!!!!!

Der größte unabhängige Stromanbieter Flexstrom ist Pleite. Das Unternehmen meldete heute Insolvenz an. Betroffen sind ebenfalls die Tochterunternehmen OptimalGrün und Löwenzahn Energie. Kunden des mehr mehr

Ausführliches zum Thema in unserem Magazin

Ökostromsiegel - TÜV Süd

Der TÜV SÜD bietet gleich zwei verschiedene Modelle an, nach denen Energieversorger ihre Energieprodukte... mehr mehr

Stromgesetze

Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)... mehr mehr

Was bedeuten die Begriffe?
0800 955 955 0
Kostenlose Stromwechselhotline
Garantiert - Unabhängig - Neutral !
Werbung auf Stromvergleich.de | Presse / Impressum | AGB / Datenschutz  Stromvergleich.de auf Google+
LiveZilla Live Chat Software