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Stromversorgung auf Zypern sorgt für Streit

Nachricht vom 19.7.2011
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Aktuell kommt es zu neuen Spannungen zwischen dem südlichen und dem nördlichen Teil Zyperns. Nachdem im Süden Zyperns ein Kraftwerk zerstört wurde und Engpässe bei der Stromversorgung anstehen, treten Probleme auf. Wie soll die Stromversorgung des Südens sichergestellt werden? Der türkische Norden könnte mit seinem Strom aushelfen, doch dieser Schritt ist nicht gewünscht. Dies geht aus einem Bericht der 'Badischen Zeitung' vom 19. Juli hervor.



Stromversorgung auf Zypern sorgt für Streit

Stromversorgung auf Zypern sorgt für Streit

Stromlieferungen zwischen den beiden Inselteilen



Aktuell gibt es im südlichen Teil Zyperns noch ausreichend elektrische Energie. Doch bereits jetzt macht sich Unmut breit. Denn nachdem ein Kraftwerk, in welchem im Süden Strom für den Süden Zyperns hergestellt wurde, zerstört wurde, wissen die Griechen auf der Insel nicht, ob sie nun elektrische Energie aus dem Süden oder doch aus dem Norden bekommen. Sollte der letztere Fall eintreten, könnten die angespannten Beziehungen weiter leiden. Denn beispielsweise säße Chrysostomos II., der orthodoxe Erzbischof aus dem südlichen Zypern, lieber bei Kerzenschein als türkischen Strom aus dem Norden zu beziehen. Am vergangenen Montag waren auf einer südlichen Marinebasis mehrere Munitionscontainer explodiert, woraufhin auch das größte Stromkraftwerk der Insel zerstört wurde, mit dem in der Vergangenheit gut die Hälfte des Energiebedarfs der Insel gedeckt wurde. Neben Griechenland, Israel sowie der EU hat auch der Norden Zyperns seine Hilfe zugesagt. Doch diese lehnen die meisten Griechen, die auf Zypern leben, ab, denn sie sehen den Norden als eine türkische Besatzungszone und wollen diese keinesfalls anerkennen.


Strom aus dem Norden als Unterstützung türkischer Propaganda?



Die Griechen des zyprischen Südens sind sich einig, eine Nutzung der elektrischen Energie aus dem Norden der Insel käme einer Anerkennung des von ihnen als Preudostaat bezeichneten Nordens gleich. Dimitris Syllouris, der Vorsitzende der Splitterpartei Evroko, geht sogar so weit, dass man durch die Verwendung des Stroms aus dem Norden die türkische Propaganda unterstütze. Die Regierung gab sich außerordentliche Mühe, diplomatische Fehler und Verwirrungen zu vermeiden, um die angespannte Situation nicht zu verschlimmern. Beispielsweise verhandelten nicht Regierungsvertreter beider Inselteile über die Stromlieferungen, sondern der Präsident der zyprischen Industrie- und Handelskammer mit seinen Kollegen der zyprisch-türkischen Handelskammer. Zudem wurde die Vereinbarung einem Staatsanwalt vorgelegt, der diese prüfte. Schon in der Vergangenheit wurden Stromlieferungen über die Demarkationslinie zwischen den beiden Inselteilen geleistet. Denn beispielsweise befanden sich bis 1996 sämtliche Kraftwerke im Süden. Doch in dem Jahr wurde das erste Kraftwerk im Norden fertiggestellt und nun muss der Süden umgerechnet rund 20 Cent je Kilowattstunde für den nord-zyprischen Strom zahlen.







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mepo( vom 20.07.2011 )

Hier kann man lesen, wie fanatisch die Griechen sind. Sie können noch nicht einmal türkischen Strom ertragen. Deshalb ist es auch nicht schwer sich vorzustellen, dass sie die Türken in den 70ern ausrotten wollten.

Harri( vom 20.07.2011 )

Was soll denn der Satz "Doch diese lehnen die meisten Griechen, die auf Zypern lehnen ab, denn sie sehen den Norden als eine türkische Besatzungszone und wollen diese keinesfalls und in keiner Form anerkennen." bedeuten? Sie sehen den Norden nicht als eine Besatzungszone; der Norden IST besetzt! Und das ist eine Tatsache, die traurig aber wahr ist. Der Verfasser dieses Textes sollte richtig recherchieren und nicht mit seiner Unwissenheit (denn ich will ihm nicht öffentlich Unterstellen, dass er das beabsichtigt hat) Tatsachen verdrehen!

Nadine Rom( vom 20.07.2011 )

Der Fehler wurde ausgebessert. Ich möchte jedoch mit diesem Satz deutlich machen, aus welchem Grund die Griechen die Stromlieferungen aus dem Norden ablehnen. Dabei beziehe ich mich auf einen in der 'Badischen Zeitung' erschienenen Artikel.
Ich danke Ihnen für Ihren Hinweis.

lilo( vom 20.07.2011 )

Es fließt seit nunmehr 3 Tagen Strom aus dem türkisch-zypriotischen Netz. Wenn der Artikel von gestern ist, hinkt der Verfasser den Tatsachen hinterher.
Gegner solcher Zusammenarbeit gibt es auf beiden Seiten, die Befürworter sind aber die große Mehrheit und dieser Aspekt kommt in Ihrem Artikel leider viel zu kurz. Eine einseitige Darstellung der Dinge hilft niemandem weiter, sondern verzerrt nur das Bild, das die Leser von Zypern bekommen.

lilo( vom 20.07.2011 )

Es fließt seit nunmehr 3 Tagen Strom aus dem türkisch-zypriotischen Netz. Wenn der Artikel von gestern ist, hinkt der Verfasser den Tatsachen hinterher.
Gegner solcher Zusammenarbeit gibt es auf beiden Seiten, die Befürworter sind aber die große Mehrheit und dieser Aspekt kommt in Ihrem Artikel leider viel zu kurz. Eine einseitige Darstellung der Dinge hilft niemandem weiter, sondern verzerrt nur das Bild, das die Leser von Zypern bekommen.

Nadine Rom( vom 20.07.2011 )

Wie ich bereits geschrieben habe, beziehe ich mich auf einen Artikel der 'Badischen Zeitung'. Ich möchte betonen, dass es keinesfalls meine Absicht war, ein verzerrtes Bild wiederzugeben. Ich habe mich lediglich an die Fakten gehalten, die mir zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung standen.

Freie Presse( vom 21.07.2011 )

Die Presse muss unparteiisch, frei und objektiv sein. Die Griechen sehen den Norden als Besatzungszone und die Türkische Armee als Besatzungsmacht an. Doch die Nordzyprioten (Türken) sehen das nicht so. Für sie ist die Türkische Armee eine Befreiungsarmee und der Norden ihr Land, wo sie in Frieden leben können. Deshalb ist die Formulierung, „Doch diese lehnen die meisten Griechen, die auf Zypern leben, ab, denn sie sehen den Norden als eine türkische Besatzungszone und wollen diese keinesfalls anerkennen.“ völlig richtig, weil dass nicht die Ansicht der Nordzyprioten (Türken) ist. Deshalb gratuliere ich der Verfasserin für ihre objektive Arbeit.

klaus maier( vom 21.07.2011 )

20cent(so in ihren bericht)für 1kw strom von den türken ist ein gepfefferter preis!!

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