++über 1.000 Stromanbieter und über 9.700 Tarife im kostenlosen Stromvergleich ++
kostenlose Stromwechsel HotlineSchwört Japan dem Atomstrom ab?
Nachricht vom 15.7.2011Der japanische Premier Naoto Kan spricht sich gegen die weitere Nutzung der Atomkraft aus. Nach dem schweren Atomunglück in Fukushima fordert er eine Abkehr von der Atomkraft. Bislang wurden rund 30 Prozent des Stroms aus der Kernenergie gewonnen und Japan plante den Bau weiterer Atomkraftwerke. Doch nun könnte auch in Japan eine Energiewende auf dem Plan stehen. Dies geht aus einem Bericht von 'taz.de' hervor.
Schwört Japan dem Atomstrom ab?
Irgendwann soll auf Kernenergie verzichtet werden
Naoto Kann, Japans Premier, träumt von einer Zukunft ohne Atomstrom. Am Mittwoch sagte er, dass er eine Gesellschaft anstrebe, die ohne Atomstrom auskommen könne. Die Gesellschaft solle zukünftig nicht mehr auf die Kernenergie und vor allem nicht auf den daraus erzeugten Strom angewiesen sein. Stattdessen fordert er die Entwicklung alternativer Stromerzeugungsquellen. Vor allem Solar- und Windenergie sowie die Nutzung von Biomasse schweben Kann für die zukünftige Stromerzeugung vor. Zudem müsse sich das Energiesparen zu einem zweiten Pfeiler der japanischen Energiepolitik herausbilden. Allerdings wollte er sich am Mittwoch bezüglich eines Termins für den Atomausstieg nicht festlegen.
Aktuell nur 19 der 54 AKW in Betrieb
Aktuell ist die Atomenergie der zentrale Stützpfeiler der japanischen Energieversorgung. Bis zum 30. März dieses Jahres, an welchem der verheerende Tsunami ausgelöst wurde, deckten die japanischen AKW rund 30 Prozent des gesamten Energiebedarfs des Landes. Bevor es zu dem Unglück kam, plante Japan eine Ausweitung der Stromerzeugung aus Atomkraftwerke bis zum Jahr 2030 auf 50 Prozent. Nachdem ein Teil der Kraftwerke ausgefallen war und ein Großteil der Anlagen überprüft werden musste, lag der Anteil der Kernenergie an der Stromerzeugung bei 18 Prozent. Derzeit kämpft das Land mit einer massiven Stromknappheit, denn aktuell sind lediglich 19 der insgesamt 54 Atomkraftwerke in Betrieb. Allerdings könne vor allem die japanische Wirtschaft mit der verminderten Stromproduktion aus den AKW umgehen, wenn Energieeinsparungen und eine dezentrale Energieversorgung genutzt werden, so Kan.
- Informationen weitergeben über:
-
- Tweet
Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
| aktuelle Stromnachrichten bei Twitter

Die neuesten Stromnachrichten:
Strom aus erneuerbaren Energien nimmt zu ( vom 11.5.2012 )Strompreis - E.on Hanse kündigt Erhöhungen an ( vom 11.5.2012 )
Stromkosten senken - dena empfiehlt Nutzung LED ( vom 10.5.2012 )
Ökostrom: Unternehmen boykottieren die EEG-Umlage ( vom 9.5.2012 )
Energiespeicher für Ökostrom durchläuft Bürgertest ( vom 8.5.2012 )
Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:
TelDaFax: Verbraucher müssen den Schaden tragen ( vom 16.6.2011 )Wie geht es für Kunden von TelDaFax nun weiter? ( vom 16.6.2011 )
TelDaFax liefert keinen Strom mehr ( vom 20.6.2011 )
Drittgrößte Kupfermine kämpft mit Stromproblemen ( vom 21.6.2011 )
Konzerne sollen Kunden zum Strom sparen zwingen ( vom 23.6.2011 )
Neue Stromverträge für TelDaFax-Kunden ( vom 24.6.2011 )
Theaterplatz Dresden erhält neue Stromversorgung ( vom 24.6.2011 )
Nordsee-Windpark erzeugte mehr Strom als erwartet ( vom 30.6.2011 )
Weißrussland erhält wieder russischen Strom ( vom 4.7.2011 )
RWE fordert Kompensation von der Regierung ( vom 4.7.2011 )
Demonstration gegen übereilten Atomausstieg ( vom 5.7.2011 )
Planen RWE und E.ON neue Atomkraftwerke? ( vom 5.7.2011 )
BDI-Chef hält den Atomausstieg für zu riskant ( vom 6.7.2011 )
Chancen des Atomausstiegs ( vom 6.7.2011 )
Bundesrat: Entscheidung über Atomausstieg ( vom 8.7.2011 )
Kernkraftbefürworter demonstrieren vor Kanzleramt ( vom 8.7.2011 )
Zerfällt der Energiemarkt wegen des Atomausstiegs? ( vom 12.7.2011 )
Niedrige Mehrwertsteuer für Strom ( vom 13.7.2011 )
Saarländer Plan zur Energiewende präsentiert ( vom 13.7.2011 )
Neue Solarzellen bringen Strom vom Papier ( vom 14.7.2011 )







Einen Kommentar schreiben:
( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )