++über 1.000 Stromanbieter und über 9.700 Tarife im kostenlosen Stromvergleich ++
kostenlose Stromwechsel HotlineBundesrat: Entscheidung über Atomausstieg
Nachricht vom 8.7.2011Ende Juni stimmte der Bundestag dem Atomausstieg zu; heute wird der Bundesrat darüber entscheiden. Prinzipiell haben sich auch die Länder dafür ausgesprochen, dass alle Atomkraftwerke in Deutschland bis 2022 abgeschaltet werden sollen. Änderungswünsche bestehen allerdings bei diversen Einzelgesetzen, bei denen eventuell der Vermittlungsausschuss mit einbezogen werden muss.
Bundesrat: Entscheidung über Atomausstieg
Probleme bei den Gesetzen
Die schwarz-gelbe Regierung möchte pünktlich zur Sommerpause das Paket zur Energiewende verabschieden, damit der geplante Atomausstieg erfolgen kann. Doch heute stellt sich heraus, ob der Bundesrat den Gesetzen zustimmt. Die Länderkammer ist der Meinung, dass es erheblichen Korrekturbedarf gibt. Das würde wiederum bedeuten, dass der Vermittlungsausschuss mit ins Spiel kommt. Im Grundsatz ist das Gesetz für den schrittweisen Atomausstieg unumstritten. Hauptsächlich wird es um den Ausbau der regenerativen Energien gehen. Den Anforderungen der Länder hielten fünf von sieben Gesetzen des Energiepaketes nicht Stand. Angelica Schwall-Düren, Nordrhein-Westfalens Europaministerin, verkündete, dass bei den weiteren Gesetzen viele Probleme vorhanden sind, weshalb es nötig sein wird, den Vermittlungsausschuss anzurufen.
Kompromisse müssen gefunden werden
Kritisiert wird besonders die Art der Finanzierung für die Energiewende. Nach Ansicht der SPD-Länder und des grün-rot regierten Baden-Württemberg fließen zu viele Fördergelder in die großen auf dem Meer errichteten Offshore-Windanlagen anstatt in kleine Windparks, die auf dem Land gebaut werden. Aber auch das Gesetz zur energetischen Gebäudesanierung wird noch kritisiert. Bei diesem Energiepaket besteht sogar die Pflicht der Zustimmung. Ebenso gibt es beim Netzausbau Differenzen zwischen den Ländern und dem Bund. Denn die Länder wollen die planungsrechtliche Verantwortung behalten. Ein Kompromiss muss her, damit die zukünftigen Kompetenzen von Landesbehörden und Bundesnetzagentur geregelt werden können.
- Informationen weitergeben über:
-
- Tweet
Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
| aktuelle Stromnachrichten bei Twitter

Die neuesten Stromnachrichten:
Strompreis: Verbraucher zahlen nach Umzug zu viel ( vom 16.5.2012 )Strompreis - Explosion der Strompreise bis 2025? ( vom 15.5.2012 )
Strom - Vattenfall beliefert Berlin mit Ökostrom ( vom 14.5.2012 )
Strom aus erneuerbaren Energien nimmt zu ( vom 11.5.2012 )
Strompreis - E.on Hanse kündigt Erhöhungen an ( vom 11.5.2012 )
Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:
Notstromversorgung im Hospital wegen Stromausfalls ( vom 15.6.2011 )TelDaFax: Verbraucher müssen den Schaden tragen ( vom 16.6.2011 )
Merkel: Stromengpässe wird es nicht geben ( vom 17.6.2011 )
TelDaFax - unseriöse Unternehmenspraxis aufgedeckt ( vom 22.6.2011 )
TelDaFax – mit einer Kündigung auf Nummer sicher ( vom 23.6.2011 )
Konzerne sollen Kunden zum Strom sparen zwingen ( vom 23.6.2011 )
Unwetter: 50.000 deutsche Haushalte ohne Strom ( vom 23.6.2011 )
TelDaFax will Stromlieferung wieder übernehmen ( vom 24.6.2011 )
AKW-Stresstest: 7 weitere Länder schließen sich an ( vom 27.6.2011 )
Wird die Energiewende teurer als erwartet? ( vom 28.6.2011 )
Hat TelDaFax die russischen Investoren getäuscht? ( vom 30.6.2011 )
Entscheidung getroffen: Atomausstieg bis 2022 ( vom 1.7.2011 )
Besiegelter Atomausstieg - Reaktionen der Grünen ( vom 1.7.2011 )
Weißrussland erhält wieder russischen Strom ( vom 4.7.2011 )
Demonstration gegen übereilten Atomausstieg ( vom 5.7.2011 )
Planen RWE und E.ON neue Atomkraftwerke? ( vom 5.7.2011 )
BDI-Chef hält den Atomausstieg für zu riskant ( vom 6.7.2011 )
Chancen des Atomausstiegs ( vom 6.7.2011 )
Biedenkopf hält Energiewende für „unbegreiflich" ( vom 7.7.2011 )
Bundesnetzagentur: Vorbereitung auf Stromengpässe ( vom 7.7.2011 )







Einen Kommentar schreiben:
( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )