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RWE fordert Kompensation von der Regierung

Nachricht vom 4.7.2011
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Frankfurt - RWE-CEO Jürgen Großmann forderte von der Bundesregierung einen Ausgleich für die Vermögensschäden, welche aufgrund der Energiewende entstanden sind. Gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ berichtete der Manager, dass der Konzern allein wegen dem Atommoratorium bereits Verluste in Höhe von rund 150 Millionen Euro verbuchen musste.



RWE fordert Kompensation von der Regierung

RWE fordert Kompensation von der Regierung

Aussagen über Verluste können im August getroffen werden



Die RWE AG schloss mit der Atomaufsicht für Biblis Vereinbarungen über Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe ab und habe diese auch ausgelöst. Die Verkürzung der Laufzeiten der Atomkraftwerke wirkt sich ebenfalls nicht positiv auf den Konzern aus. Laut Großmann ist auch die Kernbrennstoffsteuer ungerechtfertigt. Im August können genaue Angaben über die Verluste des Essener Stromkonzerns gemacht werden.


RWE-Geschäft sollte internationaler werden



Aufgrund der Atomkatastrophe in Japan hatte die Bundesregierung beschlossen, alle älteren deutschen Kernkraftwerke für drei Monate abzuschalten. Die Meiler kommen in Folge der Energiewende aber nicht mehr ans Netz, berichtet die „Märkische Allgemeine“. Großmann gab bekannt, dass RWE über ein stabiles Geschäftsmodell auch unabhängig von der Atomkraft verfüge. Jedoch bleibt Deutschland nach wie vor wichtig für RWE. Bereits seit Jahren betont der Konzern, dass das RWE-Geschäft nachhaltiger und internationaler werden sollte. Großmann verkündete, dass die Chance in sowohl in regulierten als auch in unregulierten Märkten gesucht werden soll. Im Ausland könnten derzeit eher die unregulierten gefunden werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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