Der Energiekonzern RWE hat gemeinsam mit dem niederländischen Stromnetzbetreiber TenneT das erste Zentrum für Versorgungssicherheit in Europa zur Überwachung des Hochspannungsnetzes beider Länder in Betrieb genommen. In Rommerskirchen(Rhein-Kreis Neuss) befindet sich der Standort des Zentrums, in dem für das deutsche und niederländische Netz der Stromkonzerne Sicherheitsrechnungen aufgestellt, Netzengpässe ermittelt und Analysen durchgeführt werden. Das teilte RWE in Dortmund mit. Klaus Kleinekorte, Geschäftsführer der RWE Transportnetze Strom und Mel Kroon, Geschäftsführer von TenneT TSO bezeichnen diese Zusammenarbeit als Innovation im europäischen Übertragungsnetz und entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Versorgungssicherheit. Nicht nur die mehr als 43 Millionen Einwohner im Versorgungsgebiet profitierten davon, sondern auch das Höchstspanungsnetz in Europa. Sowohl Deutschland als auch die Niederlande setzen zunehmend Windkraftanlagen zur Erzeugung von Strom ein, was immer wieder Netzschwankungen verursache. Das Sicherheitszentrum sei daher von entscheidender Bedeutung bei der Gewährleistung der Versorgungssicherheit und helfe dabei, die steigenden Anforderungen an die Übertragungsnetze durch grenzüberschreitenden Stromhandel auszugleichen. Damit stärke das Zentrum die Zusammenarbeit der Netzbetreiber in ganz Europa.
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