Startseite Stromnachrichten Bundesrat bekommt kein Einfluss beim Atomausstieg 

Bundesrat bekommt kein Einfluss beim Atomausstieg

Nachricht vom 1.6.2011
Anzeige

Der Bund ist dafür verantwortlich, die Gesetze für die Energiewende zu verfassen. Diese wurden allerdings so verfasst, dass die Länder nicht mitentscheiden dürfen. Die Länder fordern – wahrscheinlich chancenlos – dass sie Einfluss bekommen. Die Energiewende besteht bisher nur aus Eckpunkten. Eine vollständige Ausformulierung der sechs Gesetze gibt es bisher noch nicht.



Bundesrat bekommt kein Einfluss beim Atomausstieg

Bundesrat bekommt kein Einfluss beim Atomausstieg

Abstimmung erfolgt am 30. Juni



In zwei Wochen läuft das Atommoratorium aus, weshalb die Gesetze nicht mehr lange auf sich warten lassen sollten. Damit hätten die Betreiber die Berechtigung, ihre abgeschalteten Atomkraftwerke wieder hochzufahren. Bundeskanzlerin Angela Merkel will am Montag die ersten Gesetzesentwürfe im Kabinett beschließen. Die Abstimmung soll am 30. Juni erfolgen. Am 8. Juli tagt der Bundesrat, wobei die Länder jedoch keinen Einfluss haben werden.

Beteiligung wird erwünscht



Besonders aber die Landesregierungen mit SPD und Grünen haben Angst, dass der Bund im Alleingang die Energiewende ausführen wird. Beauftragte der Landesregierung Rheinland-Pfalz beim Bund, Margit Conrad erwartet, eine richtige Beteiligung und nicht nur eine Unterrichtung. Wie die „Zeit“ berichtet, kann nur so ein übergreifender Energiekonsens entstehen, welchen sich die Bundeskanzlerin wünscht.






Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

Wirtschaft befürchtet hohe Strompreise ( vom 27.4.2011 )
Ethikkommission: Sitzung zur Atompolitik ( vom 28.4.2011 )
Studie: Atomausstieg bis 2015 machbar ( vom 28.4.2011 )
Sperrung der Netze für TelDaFax ( vom 28.4.2011 )
Wenn Anbieter keinen Strom liefert ( vom 29.4.2011 )
Merkel: Schneller Ausstieg aus Atomenergie ( vom 2.5.2011 )
E.ON will flexiblen Atomausstieg ( vom 5.5.2011 )
800 Mitarbeiter wechseln beim Strom-Konzern E.ON ( vom 10.5.2011 )
Neuruppin erzeugt eigenen Strom ( vom 13.5.2011 )
Strom-Preis würde bei Atomunfall drastisch steigen ( vom 13.5.2011 )
Strom-Preise könnten durch Atomausstieg sinken ( vom 19.5.2011 )
Strom-Kosten um 43 Prozent gestiegen ( vom 20.5.2011 )
Pirna bekommt kein Strom mehr von TelDaFax ( vom 20.5.2011 )
Unterweser: Heftige Proteste der Atom-Strom Gegner ( vom 23.5.2011 )
Folgen eines Strom-Ausfalls wären dramatisch ( vom 24.5.2011 )
Gefährdet Deutschland Europa mit dem Atomausstieg? ( vom 25.5.2011 )
Das Ende des Atom-Stroms in Nordfriesland ( vom 25.5.2011 )
Nationale Katastrophe bei einem Strom-Ausfall ( vom 26.5.2011 )
Pläne für den Atomausstieg stehen ( vom 30.5.2011 )
Mainova: 500 Millionen Euro für Atomausstieg ( vom 1.6.2011 )