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kostenlose Stromwechsel HotlineEssent-Übernahme durch RWE fast sicher
Nachricht vom 22.5.2009Der deutsche Energiekonzern RWE will den niederländischen Stromversorger Essent für mehrere Milliarden Euro übernehmen und hat realistische Chancen auf den Zuschlag. Die Provinzregierung von Limburg, die mit 16,1 Prozent an Essent beteiligt ist, hat dem Verkauf an RWE bereits zugestimmt.
Die Nachbarprovinz Nordbrabant ist mit 30,8 Prozent der größte Anteilseigner und hat ihr Okay noch nicht gegeben. Er könnte den 9,3 Milliarden Euro Deal der RWE mit einem Nein platzen lassen, Experten rechnen aber nicht damit, dass es so weit kommt. Die Abgeordneten der Provinzhauptstadt Den Bosch hatten sich mit 28 zu 26 Stimmen knapp gegen den Verkauf entschieden.
Die Provinzregierung hätte sich über dieses Ergebnis hinwegsetzen können, da das Votum des Parlaments nur eine Empfehlung darstellen.
Sie wollte aber Raum für weitere Diskussionen lassen, sodass sich Opposition und Parlament noch einmal zusammensetzen werden. Letztendlich wird es aber von Nordbrabant abhängen, ob RWE den Essent-Konzern aufkaufen wird oder nicht. Er würde dann alle Strom-und Gasgeschäfte übernehmen, lediglich das Verteilernetz und das Entsorgungsgeschäft bleiben in niederländischer Hand. RWE würde damit rund 5,3 Millionen neue Kunden in den Niederlanden, Belgien aber auch Deutschland gewinnen, wo Essent ebenfalls aktiv ist.
Der Betriebsrat der Essent hat sich positiv zu der Übernahme geäußert. Auch die fünf Provinzen mit Anteilen an dem Versorger und die an Essent beteiligten Gemeinden sind für den Verkauf an RWE.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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