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kostenlose Stromwechsel HotlineE.ON will flexiblen Atomausstieg
Nachricht vom 5.5.2011Die Regierung berät derzeit über einen endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie, die Rede ist unter anderem auch vom Jahr 2022. Johannes Teyssen, Chef des Energieriesen E.ON fordert einen flexiblen Atomausstieg. Seiner Meinung nach sollte es möglich sein, auf dem Weg zum Ausstieg, zwischenzeitliche Änderungen vorzunehmen und damit auf besondere Gegebenheiten reagieren zu können, berichtet heute „Die Welt“.
E.ON will flexiblen Atomausstieg
Ausstieg vor 2025 unrealistisch
Teyssen beurteilt einen Ausstieg aus der Atomenergie vor dem Jahr 2025 „mit Blick auf Klimaziele und volkswirtschaftliche Konsequenzen“ als unrealistisch, erklärte der E.ON-Chef im „Handelsblatt“. Teyssen spricht sich dafür aus, nicht nur ein Mindestdatum für den Atomausstieg festzulegen, es solle auch klar definiert sein, zum Teil flexibel mit unterschiedlichen Kontrollstationen. Am Vormittag steht heute nun eine Hauptversammlung von E.ON bevor.
Festes Ausstiegsdatum problematisch
Teyssen erklärt weiter, dass zum einen das Ziel formuliert werden soll, aber zusätzlich auch der Pfad dahin. Auch ein Überprüfen zwischendurch hält er für angebracht, um sicher zu gehen, dass alles wie geplant verläuft. Zum Beispiel könnte im Jahr 2016 überprüft werden, wie viele Stromleitungen bereits gebaut wurden und wie sich die Preise für Strom entwickelt haben. Wenn nötig, würden Anpassungen erfolgen. Nach Aussage von Teyssen sei ein festes Ausstiegsdatum problematisch.
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
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Hipolito Reola( vom 14.06.2011 )
Es geht den Energiekonzernen immer nur um die Kohle. Sie denken nie an unsere Natur, Hauptsache sie haben ihr Geld. Jetzt sprechen die Firmen davon, dass nicht genügend Elektrizität produziert würde ohne die Kraftwerke, aber das ist erneut nur eine Ausrede um den Atomausstieg zu verhindern. Auch die Bundesregierung möchte den Energieriesen entgegenkommen, indem sie den Kraftwerkbetreibern erlaubt, die Stromkontingente der sieben Atommeiler, die sofort ausgeschaltet werden sollen, auf neuere Atommeiler zu überschreiben. Ich denke, dass das alles nur zur Zeitgewinnung dient. Ich werde weiterhin gegen die Atomkraft vorgehen.
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