E.ON plant AKW-Einstieg in Frankreich

20.5.2009 | Redaktion: Patricia vom Merk
Der große deutsche Energieanbieter E.ON will sich eventuell an dem geplanten Atomreaktor in Penly (Normandie) beteiligen und damit ins Atomgeschäft einsteigen. Entsprechende Verhandlungen laufen derzeit mit dem französischen Stromanbieter EdF. Das bestätigte der Unternehmensvorstand Pierre Gadonneix jetzt gegenüber der Pariser Wirtschaftszeitung “Les Echos”.
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E.ON wird 500 Megawatt Energie an die deutsche EdF-Tochter EnBW abtreten, damit die Beteiligung zustande kommt. Informationen zufolge teilen sich die Konzerne EdF, GDF Suez und Total 83,33 Prozent der Anteile an den neuen Druckwasserreaktor, die verbleibenden 16, 66 Prozent könnten sich E.ON und der Italienische Versorger Inel teilen.
 
Frankreich war immer wieder in die Kritik geraten, seinen Strommarkt von ausländischen Kunden und Käufern zu isolieren und will diese Vorwürfe mit der italienisch-deutschen Beteiligung entkräften. Der Staatskonzern EdF steht in Frankreich fast an der Spitze der Energieversorger und ist dank diverser Zukäufe Spitzenreiter in Großbritannien und der Schweiz.

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