Startseite Stromnachrichten E.ON: Klage gegen Brennelementesteuer? 

E.ON: Klage gegen Brennelementesteuer?

Nachricht vom 2.5.2011
Anzeige

Düsseldorf – Chef des Energieriesen E.ON, Johannes Teyssen, zieht in Erwägung, gegen die Brennelementesteuer gerichtlich vorzugehen. Teyssen will seine Entscheidung von weiterem Ablauf nach dem Ende des Atom-Moratoriums abhängig machen. Vielleicht wird eine Klage nicht notwendig sein, wenn die Laufzeitenverlängerung erlischt, so Teyssen im Interview mit der „Wirtschaftswoche“, das am Wochenende veröffentlicht wurde.



E.ON: Klage gegen Brennelementesteuer?

E.ON: Klage gegen Brennelementesteuer?

Erste Zahlung Ende Mai fällig



Teyssen, Chef des Energieunternehmens E.ON, erwägt die Einreichung einer Klage gegen die Brennelementesteuer. Das Unternehmen müsste Ende Mai die erste Zahlung der Brennelementesteuer entrichten, wenn das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld wieder in Betrieb geht. Ende Mai wird Teyssen darüber entscheiden.


Brennelementesteuer und Laufzeitenverlängerung hängen zusammen



Der Chef von E.ON will erst die Diskussion abwarten, die in Berlin stattfindet. Teyssen erklärte, dass vielleicht keine Klage nötig sei, weil er sich nicht vorstellen kann, welche Gründe für die Brennelementesteuer sprechen würden, wenn die Laufzeitenverlängerung nicht mehr existiere. Beide Dinge würden zusammenhängen, wobei die Steuer einen Teil der Mehrerlöse von der Verlängerung der Laufzeit vorzeitig abschöpfen soll. Ohne späteren Vorteil würde die Rechnung nicht aufgehen, so Teyssen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

E.ON schaltet Isar I und Unterweser ab ( vom 18.3.2011 )
Lage in Fukushima angespannt ( vom 22.3.2011 )
Energieversorger erhöhen Preise um 14 Prozent ( vom 23.3.2011 )
Energie gewinnt Symbolcharakter ( vom 24.3.2011 )
Elmshorner gegen Atomkraft ( vom 27.3.2011 )
Elektroautos bleiben teuer ( vom 27.3.2011 )
Pastoralrat gegen Atom-Strom ( vom 28.3.2011 )
RWE klagt gegen Bundesregierung ( vom 1.4.2011 )
Kanzleramt ist kein Strom-Vorbild ( vom 5.4.2011 )
Verbraucher sind gegen Atomstromimporte ( vom 7.4.2011 )
Milliarden Schulden nach Atomausstieg ( vom 11.4.2011 )
EnBW: Verzicht auf Klage gegen Moratorium ( vom 14.4.2011 )
Energiewende als Finanzdesaster ( vom 15.4.2011 )
Verbraucher wollen für Energiewende zahlen ( vom 17.4.2011 )
E.ON-Chef warnt vor zu hohen Belastungen ( vom 18.4.2011 )
Energieriesen verweigern Investitionen ( vom 19.4.2011 )
BDI: Preise für Strom könnten steigen ( vom 26.4.2011 )
Ethikkommission: Warnung von Energiekonzernen ( vom 29.4.2011 )
BDEW: Herausforderungen öffentlich machen ( vom 1.5.2011 )
EnBW: Vorschlag für nationales Energieministerium ( vom 2.5.2011 )