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CO2- Speicherabgabe beantragt

Nachricht vom 18.5.2009
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Wie das “Handelsblatt” kürzlich berichtete, könnte die unterirdische Speicherung des Treibgases Kohlenstoffdioxid noch teurer werden als gedacht. Die Länderregierungen bestätigten gegenüber der Zeitung, dass die Bundesländer eine sogenannte “Speicherabgabe” für das CO2 aus Kernkraftwerken einführen wollen.



Darin soll per Gesetz eine Gebühr von fünf Euro pro eingelagerte Tonne CO2 verankert werden, was allerdings zusätzliche Kosten in Milliardenhöhe verursacht. Die Kraftwerke werden diese Gebühren auf ihre Strompreise beim Verkauf an die Versorger umlegen, und die Verbraucher zahlen damit auch höhere Kosten! Die Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Brandenburg wollen die Speicherabgabe vor allem deshalb einführen, weil die meisten geplanten unterirdischen Speicherstätten in diesen Bundesländern liegen.
 
Der Bundesrat wird nun darüber beraten. Kraftwerke sind auf unterirdische Lagerstätten angewiesen, weil sie für den CO2-Ausstoß künftig Zertifikate mit Emissionsrechten kaufen müssten, deren Preise weiter steigen dürften. Die CCS-Technologie zur CO2-Speicherung ist umstritten, da sie Kritikern zufolge nicht sicher genug sein soll und außerdem zu teuer ist, was auch die Speicherabgabe nicht auszugleichen vermag.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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