Startseite Stromnachrichten Agrarsubventionen zum Teil öffentlich 

Agrarsubventionen zum Teil öffentlich

Nachricht vom 30.4.2011
Anzeige

Lange Zeit gab es Diskussionen zu dem Thema, welche Informationen über Agrarsubventionen für Energiekonzerne veröffentlicht werden sollen. Die Bundesregierung stellte nun am Mittwoch die Datenbank über Empfänger von Agrarsubventionen wieder ins Internet, berichtet die Umweltschutzorganisation Greenpeace.



Agrarsubventionen zum Teil öffentlich

Agrarsubventionen zum Teil öffentlich

Informationen über Agrarsubventionen für Unternehmen dürfen veröffentlicht werden



Damit reagiert die Bundesregierung auf eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster. Wegen einer Klage von Greenpeace stellte das Gericht klar, dass diese Informationen nicht verheimlicht werden dürfen. Angaben zu Agrarinvestitionen würden nicht unter Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse fallen. Nach dem Umweltinformationsgesetz seien diese Daten öffentlich zugänglich.


Natürliche Personen werden vor Veröffentlichung angehört



Wenn die Empfänger natürliche Personen sind wie einzelne Landwirte, müssen ihre Datenschutzrechte beachtet werden. Dafür müssten sie vor dem Veröffentlichen angehört werden. Handelt es sich bei Empfängern von Agrarsubventionen um Aktiengesellschaften und GmbHs, sei eine vorherige Anhörung nicht erforderlich, weil es sich um juristische Personen handelt. Die Informationen über Unternehmen sind demnach uneingeschränkt freizugeben. Das Gericht ließ auch das Argument vom Bundeslandwirtschaftsministerium nicht gelten, dass der Bund keine Kompetenz zur Veröffentlichung besitzen würde.






Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

Dresden: Millioneninvestitionen in Ökostrom ( vom 11.4.2011 )
ENBW Konzernumbau: Von Atomstrom zu Ökostrom ( vom 12.4.2011 )
Ökostrom: Kaum Preiserhöhung bei Atomausstieg ( vom 13.4.2011 )
Intelligente Strom-Zähler könnten starten ( vom 14.4.2011 )
Atomausstieg von Bundeskartellamt begrüßt ( vom 14.4.2011 )
Nicht genug Strom für den Mai? ( vom 15.4.2011 )
Atom-Moratorium lässt Strompreise steigen ( vom 15.4.2011 )
Verbraucher wollen für Energiewende zahlen ( vom 17.4.2011 )
Sechs-Punkte-Plan zur Energiewende ( vom 17.4.2011 )
E.ON-Chef warnt vor zu hohen Belastungen ( vom 18.4.2011 )
RWE: Gewinne durch Biblis-Ausstieg möglich ( vom 18.4.2011 )
Einsatz für regenerative Energien ( vom 19.4.2011 )
EnBW-Hauptversammlung: Investitionen eingeschränkt ( vom 19.4.2011 )
Stromkonzessionsvertrag mit EnBW läuft aus ( vom 21.4.2011 )
Projekt: Strom und Wärme aus Holz ( vom 23.4.2011 )
Kostenintensiver Netzausbau für Öko-Strom ( vom 24.4.2011 )
Geringe Mehrkosten für Strom gewollt ( vom 27.4.2011 )
Sperrung der Netze für TelDaFax ( vom 28.4.2011 )
Umfrage zum Energiesparen ( vom 30.4.2011 )
BDEW: Herausforderungen öffentlich machen ( vom 1.5.2011 )