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Studie: Atomausstieg bis 2015 machbar

Nachricht vom 28.4.2011
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Berlin – Ein rascher Ausstieg aus der Atomenergie ist ohne Einbußen der Versorgungssicherheit in Deutschland möglich. Ernste Nachteile würden für die Stromverbraucher nicht entstehen. So lauten die Ergebnisse des Gutachtens, das gestern vorgestellt wurde. Die Analyse wurde an der Universität Flensburg unter Leitung von Prof. Dr. Olav Hohmeyer durchgeführt, meldet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einer Pressemitteilung.



Studie: Atomausstieg bis 2015 machbar

Studie: Atomausstieg bis 2015 machbar

Notwendige Netzkapazitäten bereits vorhanden
 


Prof. Hohmeyer erklärte, dass Deutschland bereits über die notwendigen Netze für einen raschen Atomausstieg verfügt. Die Deutsche Umwelthilfe unterbreitet Vorschläge für neue gesetzliche Regelungen zur Begrenzung der Laufzeiten von allen 17 Atomkraftwerken, dabei soll das letzte Atomkraftwerk im Jahr 2017 abgeschaltet werden. Der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Rainer Baake, erklärte, dass die Zeit für einen beschleunigten Atomausstieg gekommen sei.


Abschied von Atomenergie bis 2015 möglich



Das Gutachten der Flensburger Universität weist auf keine Versorgungsengpässe, auch nicht für Süddeutschland, hin. Stromimporte aus Frankreich oder Tschechien wären somit wegen Strommangel nicht notwendig. Die Ergebnisse der Analyse mit dem Titel „Atomausstieg 2015 und regionale Versorgungssicherheit“ zeigen, dass der Ausstieg aus der kommerziellen Nutzung der Atomkraft sowohl technisch als auch volkswirtschaftlich bis zum Jahr 2015 machbar sein soll.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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