Startseite Stromnachrichten In Ägypten lagert hochgefährliches Uran 

In Ägypten lagert hochgefährliches Uran

Nachricht vom 15.5.2009
Anzeige

Experten der UN-Atombehörde IAEA haben einem aktuellen Report zufolge bei Untersuchungen einer nuklearen Forschungsanlage in Ägypten Partikel von hoch angereichertem Uran gefunden. Das hat die Deutsche Presse Agentur dpa jetzt bestätigt. Demnach seien die Teilchen bereits 2007 und 2008 in Proben nachgewiesen worden.



Die Inspekteure der Behörde hatten die Stichproben dem Versuchsreaktor von Inshas entnommen. Es muss nun geprüft werden, ob das Uran so hoch angereichert war, dass man Atomwaffen damit bauen könnte. Ägyptische Sprecher des Unternehmens erklärten, dass die Partikel wahrscheinlich durch Verunreinigungen an Behältern von Radio-Isotopen entstanden sind. Diese Isotope werden in der Medizin und in der Industrie verwendet und in Reaktoren erzeugt, die mit hoch angereichertem Uran arbeiten. Ägypten war bereits 2004 ins Visier der IAEA- Kontrolleure geraten, weil die Atombehörde über verschiedene atomare Experimente nicht informiert worden war.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

2008 mehr Strom als je zuvor über Atomreaktor Biblis ( vom 1.12.2008 )
2008 mehr Strom durch Atomkraftwerke ( vom 14.12.2008 )
RWE plant trotz Wirtschaftskrise Investitionen in Milliardenhöhe ( vom 12.1.2009 )
Energiekonzern RWE zieht Bau eines Atomkraftwerks in Großbritannien in Betracht ( vom 13.1.2009 )
Heizung auch bei kurzer Abwesenheit laufen lassen ( vom 13.1.2009 )
Frankreich befürchtet kältebedingten Stromausfall ( vom 16.1.2009 )
Heizung bei Stromausfall durch Kälte per Hand neu starten ( vom 16.1.2009 )
Finanzkrise inzwischen auch für große Stromkonzerne spürbar ( vom 17.1.2009 )
Geräte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung arbeiten nur wenige Minuten ( vom 18.1.2009 )
Die Glühbirne zieht sich aus den deutschen Haushalten zurück ( vom 18.1.2009 )
Energiesparlampen lösen die handelsübliche Glühbirne ab ( vom 19.1.2009 )
Erstes Atomkraftwerk für Polen ( vom 19.1.2009 )
E.ON und RWE planen Kernkraftwerke in Großbritannien ( vom 20.1.2009 )
Neue Agentur für Ökoenergie in Bonn geplant ( vom 21.1.2009 )
Kernkraft als zuverlässige Alternative zum Gas ( vom 22.1.2009 )
So repariert man Heizanlagen und heizt sparsamer! ( vom 24.1.2009 )
Halogenlampen eher mäßige Energiesparer ( vom 25.1.2009 )
Ökostrom gefragt, aber selten Anbieterwechsel ( vom 26.1.2009 )
Solarstromanlagen billiger ( vom 26.1.2009 )
Millionen Neukunden für Vattenfall ( vom 26.1.2009 )