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kostenlose Stromwechsel HotlineEnergiewende als Finanzdesaster
Nachricht vom 15.4.2011Berlin – Fraktionschef der Grünen Jürgen Trittin zieht in allen Belangen der angestrebten Energiewende an einem Strang mit Unions-Bundesumweltministert Norbert Röttgen. Während Wirtschaftsexperten vor riesigen Finanzlöchern warnen, betont Trittin die technische Notwendigkeit des Fortschritts. Röttgen preist derweil die neugewonnen Arbeitsplätze an.
Energiewende als Finanzdesaster
Energiekonzerne warnen vor steigenden Preisen
Energieexperten, Konzerne und Umweltschützer sind sich in einer Sache einig: die Strompreise werden bei einem Atomausstieg weiter steigen. Lediglich das Maß der Preiserhöhungen ist noch umstritten. Bundesumweltminister Röttgen versichert, dass sich der Kilowattstundenpreis lediglich minimal erhöhen wird, bekommt dabei aber Gegenwind aus der eigenen Fraktion.
Thomas Bareiß, Sprecher für alle energiepolitischen Belange, mahnt Röttgen zu Realismus und erhält Rückenwind von den Energiekonzernen. Die von Röttgen angekündigten Erhöhungen von 0,1 bis 0,9 Cent die Kilowattstunde lösen Unverständnis unter Experten aus. Die tatsächlichen Erhöhungen, sollte komplett auf Ökostrom umgestiegen werden, würden laut Konzerne und Experten ein Vielfaches betragen.
Windenergie und Stromautobahnen fressen Milliarden
Fast 14 Milliarden Euro werden im Jahr 2011 indirekt vom Verbraucher in den Ökofonds zum Ausbau von Windenergie eingespeist. Die tatsächliche Leistung der Windanlagen steht dabei bisher in keiner Relation zu den tatsächlichen Baukosten. Bedingt durch die natürlichen Witterungsverhältnisse in Deutschland, schaffen Windparks lediglich 1.5 – 2 Monate im ganzen Jahr Höchstleistungen zu erzielen und damit ihr Potential voll auszuschöpfen. Ein unzureichender Wert, wenn ein Großteil der wegfallenden AKWs mit Windenergie relativiert werden soll.
Zusätzliche Kosten verursachen die sogenannten Stromautobahnen, welche den offshore erzeugten Strom über das Meer in die Hauptnetze transportieren müssen. Die bereits installierten Transportleistungen sind für aktuell bestehende Windparks ausreichend, wären aber mit weiterer über Windenergie eingespeister Energie maßlos überfordert.
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Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
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