EnBW: Verzicht auf Klage gegen Moratorium

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Karlsruhe/Düsseldorf - Der Energiekonzern EnBW verzichtet auf die Klage gegen das von der Bundesregierung beschlossene Atommoratorium, obwohl dessen Atommeiler Philippsburg I und Neckarwestheim I von der Abschaltung betroffen sind. Offenbar soll damit ein besseres Image geschaffen werden. Der Konzern EnBW will aber dennoch die Zahlungen in den Ökofonds einstellen.
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EnBW: Verzicht auf Klage gegen Moratorium

EnBW: Verzicht auf Klage gegen Moratorium

Einstellung der Zahlungen in Ökofonds



Unter Einbeziehung des Aufsichtsrates habe der Vorstand nach genauer Abwägung sowie eingehender Diskussion den Verzicht der Klage beschlossen, teilte die Zeitung „Rheinische Post“ mit. EnBW will aber die Zahlungen in den Fonds zur Förderung der Erneuerbaren Energien einstellen.

EnBW will öffentliche Akzeptanz erhalten



Anfang des Monats hatte das Energieversorgungsunternehmen RWE eine Klage gegen das Moratorium angekündigt. Das Energieunternehmen EnBW verdeutlichte nun, dass es zwar an der Rechtmäßigkeit der Anordnungen zweifle und aufgrund des Stillstands der Kraftwerke erhebliche Deckungsbeitragsverluste einbüßen würde, aber man wolle die Akzeptanz des Unternehmens bei politischen Entscheidungsträgern sowie in der Gesellschaft erhalten. Deshalb würde EnBW von einer Klage absehen. Diese Entscheidung soll ebenfalls ein Zeichen an die neue grün-rote baden-württembergische Landesregierung sein, dieses Bundesland ist Großaktionär bei dem Energiekonzern EnBW.

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