Trittin: Ohne Energiekonzerne zum Atomausstieg

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Dresden – Nach Ansicht von Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender der Grünen, kann die Bundesregierung zum rot-grünen Ausstieg aus der Atomenergie zurückkehren, ohne mit den Energiekonzernen in Verhandlungen zu treten, erklärte Trittin in der „Sächsischen Zeitung“. Die Laufzeitbegrenzung von 2000 sei mit einem Klageverzicht seitens der Konzerne verbunden gewesen.
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Trittin: Ohne Energiekonzerne zum Atomausstieg

Trittin: Ohne Energiekonzerne zum Atomausstieg

Endgültige Abschaltung möglich



Diesen Klageverzicht habe die schwarz-gelbe Koalition bei ihrer Verlängerung der Laufzeit nicht aufgehoben. Nach der Meinung des ehemaligen Bundesumweltministers wäre es auch möglich, durch die Anwendung des derzeitigen Atomgesetzes die sieben Altmeiler ganz abzuschalten. Trittin, sagte, dass die „Rücknahme der Betriebszulassung für diese AKW nach dem Atomgesetz möglich“ ist wegen Gefahren durch einen Flugzeugabsturz und aufgrund der Erfahrungen aus Japan.

Position der Energiekonzerne geschwächt



Nur bei einer Verkürzung der Laufzeit der jüngeren Atomkraftwerke wären Verhandlungen mit den Energiekonzernen notwendig. Trittin geht davon aus, dass solche Verhandlungen heute leichter wären als noch im Jahr 2000. Die Position der Konzerne auf dem Energiemarkt wäre inzwischen geschwächt, weil die Erneuerbaren Energien zugelegt haben. Außerdem würden die Energieriesen inzwischen unterschiedliche Positionen vertreten.

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