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Ökostrom: Kaum Preiserhöhung bei Atomausstieg

Nachricht vom 13.4.2011
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Bei einer möglichen Energiewende, bei der Deutschland vollkommen vom Atomstrom zurücktritt, dürfte es zu kaum spürbaren Strompreiserhöhungen kommen. Norbert Röttgen (CDU – Bundesumweltminister) und die DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert sind sich sicher, dass sich der Strompreis bei Umsetzung des Atomausstiegs nur um 0,1 bis 0,9 Cent nach oben bewegen wird.



Ökostrom:  Kaum Preiserhöhung bei Atomausstieg

Ökostrom: Kaum Preiserhöhung bei Atomausstieg

200 Milliarden Euro für Atomausstieg



Das Energiesystem in Deutschland muss schleunigst umgebaut werden, um bis 2020 ganz aus der Atompolitik zurücktreten zu können, so Kermfert. Nach Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wird die Neustrukturierung die Bundesrepublik bis zu 200 Milliarden Euro in den nächsten kommenden zehn Jahren kosten. Trotz der hohen Investition wird sich der Strompreis für die Verbraucher und die Industrie kaum nach oben bewegen, da zu den leichten Preiserhöhungen häufig auch zu preissenkenden Wirkungen kommen wird.

Leichte Strompreiserhöhungen erwartet



Theoretisch gesehen würden die hohen Ausgaben für die Energiewende den Strom verteuern. Doch mögliche Stromimporte aus dem Ausland, sowie die Zunahme des Wettbewerbs auf dem Strommarkt wirken sich preissenkend auf den Strompreis aus, so Kemfert der Rheinischen Post.

Transparenz auf der Stromrechnung



Viele Bürger sind bereit für eine schnelle Energiewende auch mehr Geld zu bezahlen. Jedoch fordert der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, gleichzeitig mehr Transparenz für den guten Willen der Bürger. Der Verbraucher muss genau wissen, wohin die Mehrkosten für ihn fließen. Wie viel Geld wird dem Ökostrom gut geschrieben, wie viel Geld bekommen Stromkonzerne und wie viel die Investoren, die sich um den Ausbau regenerativen Energiequellen kümmern.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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