Desertec bringt Saharastrom nach Europa

12.4.2011 | Redaktion: Gerhard Solter
Weltweit ist das Wüstenstromprojekt Desertec eines der bedeutendsten Infrastrukturprogramme. Das finanzielle Investitionsvolumen beeinträchtigt in keinster Weise den zukunftsweisenden Nutzen des Mega-Ökostromprojekts. Nach aktuellen Schätzungen liegen die Kosten für die großflächige Stromerzeugung in Nordafrika bei rund 400 Milliarden Euro.
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Desertec bringt Saharastrom nach Europa

Desertec bringt Saharastrom nach Europa

Erstes Solarkraftwerk in Nordafrika


In den nächsten Monaten soll mit einem Referenzprojekt, das eine geplante Leistung von 500 Megawatt bringen soll, in Marokko begonnen werden. Der Solarpark kann ab 2016 schon wertvollen Ökostrom liefern. Die Betreibergesellschaft von Desertec ,Dll, umfasst nun mittlerweile, mehr als 50 Unternehmen, die sich aus ganz Europa und Nordafrika zusammengeschlossen haben. Dabei übernimmt Dll die gesamte Finanzierung, die Neugewinnung von Investoren und die Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen. Aus den Bauabwicklungsgeschäften hält sich die Betreibergesellschaft komplett zurück.


Dominanz aus Europa




Auch Konzerne wie ABB, Siemens, Munich Re, die Deutsche Bank oder die Energieriesen RWE und E.ON sind Unternehmen, die sich am Desertecprojekt engagieren. In Tunesien wurde aufgrund der aktuellen Mehrheit von europäischen Konzernen darüber diskutiert, ob nicht in allererster Linie die Industrieländer aus Europa von Desertec profitieren sollten.



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