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Atomausstieg: Trotz steigender Strompreise!

Nachricht vom 8.4.2011
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Die Verbraucher in Deutschland sind nach einer repräsentativen Umfrage des Kölner Meinungsforschungsinstituts YouGov bereit dafür, höhere Strompreise zu bezahlen, wenn dafür kein billiger Atomstrom aus dem Ausland importiert werden muss. Demnach äußerte sich die Mehrheit der Deutschen gegen einen Atomausstieg, wenn dafür andere Atommeiler in den Nachbarländern genutzt werden.



Atomausstieg: Trotz steigender Strompreise!

Atomausstieg: Trotz steigender Strompreise!

Windkraftprojekt „Bard Offshore 1“



Der erste komerzielle Offshore-Windpark in der Nordsee, befindet sich rund 90 Kilometer nordwestlich von Borkum und soll den Startschuss für mehr Windkraft und grünen Strom von hoher See geben. Die Woche gingen nun drei weitere Anlagen in Betrieb. Elf Windkraftanlagen von insgesamt 17 des Unternehmens Bard liefern schon grünen Windstrom. Bis Ende 2012 sollen insgesamt 80 Windräder installiert werden.


Verbraucher wollen eine schnellere Energiewende



Die Regierung plante einen Atomausstieg bis Ende 2020, doch eine deutliche Mehrheit von 64 Prozent, äußerte sich in der Umfrage für einen schnelleren Atomausstieg. Die Atomkatastrophe in Fukushima rüttelte viele Verbraucher wach und sorgt jetzt sogar dafür, dass Verbraucher auch aus der Atombranche aussteigen würden, wenn die Konsequenz steigende Strompreise wäre. Weitere 66 Prozent hätten demnach auch kein größeres Problem, wenn neben dem eigenen Haus eine Stromautobahn gebaut werden würde. Insgesamt seien 3600 Kilometer an Höchstspannungsleitungen notwendig, um irgendwann den Windstrom aus der Nordsee in ganz Deutschland zu verteilen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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