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Sendemasten produzieren Strom selbst

Nachricht vom 4.4.2011
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Nach eigenen Angaben wurde die europaweit erste energieautarke Sendestation von dem Mobilfunkanbieter E-Plus und Nokia Siemens Networks kürzlich in Betrieb genommen. Presseberichten zufolge produziert sie den notwendigen Strom selbst her – mit einer Kombination aus Photovoltaik Windenergie und Brennstoffzelle. Allein das Netz eines Mobilfunkanbieters macht 85 Prozent seines Energiebedarfs aus.



Sendemasten produzieren Strom selbst

Sendemasten produzieren Strom selbst

Weniger bis kein CO2-Ausstoß mehr



Ein E-Plus-Sprecher gab bekannt, dass das innovative Energiekonzept zeigen soll, wie Sendemasten zukünftig klimaneutral arbeiten könnten. Das Herzstück der Anlage ist der Nokia Siemens Networks Green Energy Controller. Er steuert drei Energiequellen und ermöglicht eine Fernwartung des Standortes. Er sorgt für eine effiziente und umweltfreundliche Versorgung von Telekommunikationsanlagen. Denn er sorgt für wesentlich geringere Dieselgeneratorlaufzeiten. Die neue Technik sorgt außerdem für geringere Wartungskosten und reduziert den CO2-Ausstoß. In einigen Fällen kann dieser sogar ganz vermieden werden.


Funktionsweise der Komponenten



Die Anlage wird von drei Energieumwandlungsanlagen mit Energie versorgt. Die Solarzellen folgen mit Hilfe eines Solar Tracking Systems automatisch dem Verlauf der Sonne, um die Effizienz bestmöglich zu optimieren. Der Wind wird durch eine vertikale Windturbine auf der Spitze der Antenne zu Strom umgewandelt. Und falls mal weder genug Sonne, noch genug Wind vorhanden ist, sorgt eine Wasserstoff-Brennstoffzelle für genügend Strom. Dank der von Nokia-Siemens Network entwickelten Fernüberwachung hat man jederzeit Einblick auf das aktuelle Energiemanagement. Die Anlage unterstützt das Ziel von E-Plus, die Effizienz bis 2012 um 5 Prozent und bis 2020 um 20 Prozent zu steigern.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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