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Österreichische Stromlüge

Nachricht vom 1.4.2011
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In Österreich steht der Stromanbieter MyElectric an der Spitze beim Atomstromanteil. Die Salzburg AG ist an dem Unternehmen beteiligt. Der Präsident des Umweltdachverbandes, Gerhard Helingbrunner, kritisiert nun diese Unternehmen weil ein großer Teil des verkauften Stroms aus Atomkraftwerken stammen soll. Er spricht sogar von einer Stromlüge.



Österreichische Stromlüge

Österreichische Stromlüge

Billigstrom ist der schlimmste



Zu mehr als 80 Prozent verkauft MyElectric einen billigen Strommix. Und dieser besteht zu rund einem Drittel aus Atomstrom. Heiligenbrunner bezeichnete die Tochtergesellschaft der Salzburg AG und des Tiroler Stromversorgers TIWAG sogar indirekt als Lügner. Denn sie würden zwar mit sauberer Wasserkraft werben, jedoch an den Strombörsen mit Atomkraft handeln. Heilingbrunner fordert auch das Ende des subventionierten Atomdumpingstroms, wenn Österreich seinen Anti-Atom-Kurs ernst meine.


Thema auch im Landtag



In der vergangenen Woche ging es im Umweltausschuss ebenfalls um MyElectric. Die Grünen wollten wissen, woher der Stromversorger seinen Strom bezieht. Dazu sagte David Brenner, der Aufsichtsratsvorsitzender der Salzburg AG: „Dort, wo es möglich ist, haben wir das dem Landtag zugesagt und machen das auch. Aber man muss auch zur Kenntnis nehmen, dass es rechtlich zwingende Verschwiegenheitsklauseln in manchen Verträgen gibt“.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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