++über 1.000 Stromanbieter und über 9.700 Tarife im kostenlosen Stromvergleich ++
kostenlose Stromwechsel HotlineTalsperren zur Stromerzeugung
Nachricht vom 31.3.2011Die rot-grüne Regierung von Nordrhein-Westfalen prüft derzeit die Nutzung der Talsperren zur Stromerzeugung. Medienberichten zufolge bietet die Pumpspeicher-Technologie nach Meinung des Umweltministers Johannes Remmel enorme Potentiale. Dabei geht es inzwischen wohl weniger um das ‚ob‘, sondern eher um das ‚wo‘ und ‚wie‘. Große Hoffnungsträger sind stillgelegte Zechen und Talsperren.
Talsperren zur Stromerzeugung
Hochspannende Untersuchungen
Für den Fraktionschef der Grünen, Reiner Priggen, ist es „hochspannend zu untersuchen, welche Möglichkeiten sich zum Beispiel am Bigge-, Möhne- und Rur-Stausee“ ergeben. Und ganz abwägig sind diese Gedanken nicht. Denn Remmel lies bereits verlauten: „Wir müssen prüfen, wie uns wo wir solche Speicherwerke einsetzen können, sei es in stillgelegten Zechen oder auch in Talsperren, die nicht mehr für das Trinkwasser benötigt werden“. Bei Pumpspeicherwerken wird der Höhenunterschied zwischen zwei Seen zur Erzeugung von Strom genutzt. Durch Turbinen schießt das Wasser aus dem oberen Becken in das untere Auffangbecken. Nachts, wenn der Strombedarf gering ist, wird das Wasser mit einem Teil des erzeugten Stroms zurück nach oben gepumpt. Und diese Technik ist keine Neuheit. Die RWE betreibt schon seit 1930 ein solches Kraftwerk, an einem anderen, 1.200 Megawatt erzeugendem Wasserkraftwerk ist die RWE zu 40 Prozent beteiligt. Neu ist allerdings die Einbeziehung der Gefälle von Kohle-Abraumhalden.
Trubel in der Politik
Der CDU-Wirtschaftsexperte Hendrik Wüst kündigte in der Landtagsdebatte über den Atomausstieg an, dass die Union ihre skeptische Haltung gegenüber dem rot-grünen Windenergie-Erlass überdenken würde. Der Wirtschaftsexperte der Union, Lutz Lienenkämper berichtete, dass die Kommunen die bisherigen Höhenbegrenzungen für Windenergie-Anlagen überprüfen müssten. Denn „Neue, effiziente Windräder sind oft höher als 80 Meter“. Kommunen müssen nun aber zusätzliche Flächen für Windparks ausweisen. Der Vize-Fraktionschef der FDP, Dietmar Brockes kritisierte aber die Grünen, sie würden sich zwar für Windkraft einsetzen, sich aber gegen den Netzausbau versperren. Er warnte auch vor steigenden Strompreisen bei einem übereilten Atomausstieg.
Diskussionen und Vorwürfe
Ein anderes Thema, was heiße Diskussionen im Landtag verursachte, war das geplante Kohlekraftwerk Datteln IV. Während die CDU dazu aufforderte, den Bau „schnellstmöglich“ abzuschließen, gab es Vorwürfe vomSPD-Politiker Thomas Eiskirch. Er kritisierte, schwarz-gelb habe das Projekt „versaubeutelt“ und das Recht „verbogen“. Und auch der Außenminister von Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider, von der SPD betitelte Datteln nicht als ein politisches sondern als ein rechtliches Problem. Der Opposition werde es aber nicht gelingen, einen Keil zwischen rot und grün zu treiben.
- Informationen weitergeben über:
-
- Tweet
Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
| aktuelle Stromnachrichten bei Twitter

Die neuesten Stromnachrichten:
Strom aus erneuerbaren Energien nimmt zu ( vom 11.5.2012 )Strompreis - E.on Hanse kündigt Erhöhungen an ( vom 11.5.2012 )
Stromkosten senken - dena empfiehlt Nutzung LED ( vom 10.5.2012 )
Ökostrom: Unternehmen boykottieren die EEG-Umlage ( vom 9.5.2012 )
Energiespeicher für Ökostrom durchläuft Bürgertest ( vom 8.5.2012 )
Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:
Die Strom-Servicestudie 2010 ( vom 22.3.2011 )Umwelt durch Strahlung belastet ( vom 22.3.2011 )
Energieversorger erhöhen Preise um 14 Prozent ( vom 23.3.2011 )
Gericht zwingt Flexstrom zu Neukundenbonus ( vom 23.3.2011 )
Des Ministers Energiekonzern ( vom 23.3.2011 )
Grüne fordern Ökostrom – trotz Mogelpackung? ( vom 23.3.2011 )
Hunderttausend Elektroautos für Berlin ( vom 25.3.2011 )
Strompreiserhöhung in Japan ( vom 25.3.2011 )
Vorerst stabiler Strompreis ( vom 26.3.2011 )
Elmshorner gegen Atomkraft ( vom 27.3.2011 )
Pastoralrat gegen Atom-Strom ( vom 28.3.2011 )
Japan unter Strommangel ( vom 28.3.2011 )
Commerzbank spart Strom durch weniger Licht ( vom 29.3.2011 )
Strom-Rabatt oder Kostenfalle? ( vom 29.3.2011 )
Netzausbau lässt Strompreis unberührt ( vom 29.3.2011 )
Mangelware im Mai: deutscher Strom ( vom 30.3.2011 )
Alternativenergie: Strom aus Norwegen ( vom 30.3.2011 )
Stadtwerke verdoppeln Stromlieferung ( vom 30.3.2011 )
Hamburg ohne Atomstrom? ( vom 31.3.2011 )
U-Bahn-Versorgung beweist Stromsicherheit ( vom 31.3.2011 )







Einen Kommentar schreiben:
( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )