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kostenlose Stromwechsel HotlineU-Bahn-Versorgung beweist Stromsicherheit
Nachricht vom 31.3.2011Schon seit Anfang des Jahres fahren 350 Frankfurter U-Bahnen mit Strom aus dem österreichischen Wasserkraftwerk Ypps. Sie ist praktisch emissionsfrei, aber 100prozentig ohne Atom- oder Kohlestrom. Die Frankfurter Rundschau bringt den Beweis für die Zuverlässigkeit und Effizienz dieser regenerativ erzeugten Energie.
U-Bahn-Versorgung beweist Stromsicherheit
Hohe Einsparungen
WernerRöhre spürt kein übermäßiges Ruckeln. Es kam noch nie zu Stromausfällen. Und dabei werden die 350 U-Bahnen schon seit mehreren Monaten mit erneuerbarer Energie versorgt. Der österreichische Betreiber von Ypps gibt 140 Millionen Kilowattstunden an die verkehrsgesellschaft Frankfurt ab. Einem Vergleich des Mainova-Vorstandes Constantin Alsheimer zufolge entspricht die eingesparte Menge Kohlendioxid der Menge, die 30.000 Autos ausstoßen. Es handelt sich um 53.000 Tonnen klimaschädliches CO2. Die Mainova kauft den Strom ein und liefert ihn an die VGF. Der Strom ist mit dem „Grüner Strom Label“ zertifiziert, welches vom Bund Umwelt und Naturschutz und vom Deutschen Naturschutzring vergeben wird. Damit die Leute wissen, mit was für Strom die Bahn fährt, wurde die vom Typ 5 umlackiert und die grüne Energie ist seit gestern für jeden ersichtlich.
Vorbildfunktion
Die Nahverkehrsgesellschaft zahlt laut Alsheimer einen Aufpreis für den grünen Strom. Im laufenden Jahr beträgt die Summe 600.000 Euro, im nächsten werden es 614.000 Euro sein. Der Energieversorger investiert mehr als die Hälfte dieser Einnahmen wieder in Anlagen, die erneuerbare Energie erzeugen. Sie kommen Biogas- und Biomasseanlagen und Windkraftanlagen zugute. Die Mainova freut sich über die Einstellung zum grünen Strom. Selbst bietet sie ihn bereits seit zehn Jahren für Privatkunden an, seit ein paar Jahren auch für Firmen. Doch Alsheimer wünscht sich mehr: „Es wäre schön, wenn mehr Unternehmen dem Vorbild der VGF folgten“. Denn je höher die Gesamtnachfrage steigt, desto stärker werden die Anreize für Investitionen in diese Richtung.
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
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