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kostenlose Stromwechsel HotlineMangelware im Mai: deutscher Strom
Nachricht vom 30.3.2011Der GAU in Japan sorgte für eine Atomwende in Deutschland. In Berlin tagt heute die von der Bundesregierung gegründete Reaktorsicherheitskommission. Dabei geht es auch darum, was mit den alten Atomkraftwerken geschehen soll, die nun, nach der Katastrophe, abgeschaltet wurden. Die Bild berichtete heute über diesbezügliche Sorgen der Experten, die nichts Gutes erwarten lassen.
Mangelware im Mai: deutscher Strom
Es fehlt Strom von 13 AKWs
Der Generalsekretär Lindner würde die Alt-Atomkraftwerke am liebsten nie wieder am Netz sehen. Die Bundesregierung sieht das aber anders. Und auch Experten sind von derartigen politischen Schnellschüssen weniger begeistert. Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) warnt sogar vor einem deutschlandweiten Blackout. Denn nach dem Moratorium der Regierung wurden sieben Atomkraftwerke abgeschaltet. Krümmel steht schon seit 2007 wegen häufigen Pannen still. Und auch im Mai 2011 werden noch fünf weitere Meiler routinemäßig für Wartungsarbeiten vom Netz genommen. Insgesamt sind es dann also 13 Atomkraftwerke, die keinen Strom mehr liefern. „Das kann knapp werden. Wir gehen zwar auf den Sommer zu – da wird weniger Strom verbraucht als im Winter. Aber der Ausfall von 13 Kraftwerken fällt schon massiv ins Gewicht“, beschreibt der Chef der Dena, Stephan Kohler, die Situation.
Kohlekraftwerke sollen Atomstrom ersetzen
„Es wird sich nicht vermeiden lassen, alte, längst eingemottete Kohlekraftwerke zumindest vorübergehend wieder in Betrieb zunehmen. Das führt zu höherem Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid. Dafür müssen die Betreiber CO2-Zertifikate kaufen, was den Strom verteuert“, erklärte Kohler. Eine andere Lösung wäre, den Strom aus dem Ausland zu importieren, nämlich aus französischen Atomkraftwerken. „In Deutschland müssen für 10 bis 12.000 Megawatt neue Gaskraftwerke gebaut werden, der Anteil der Energie zum Beispiel aus Windkraft muss auf 40 Prozent steigen – und 10 Prozent des heutigen Energieverbrauchs müssen eingespart werden. Wenn alles zusammen gelingt, dann können wir ab 2020 auf Kernkraft verzichten.“
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
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