Startseite Stromnachrichten HAMBURG ENERGIE als erster Versorger ausgezeichnet 

HAMBURG ENERGIE als erster Versorger ausgezeichnet

Nachricht vom 29.3.2011
Anzeige

Einer Pressemittteilung des Städtischen Versorgers Hamburg Energie von gestern zufolge verpflichtet sich das Unternehmen verbindlich, für seine Kunden in regenerative Energieerzeugungsanlagen zu investieren. Dabei gilt: Je mehr Kunden das Unternehmen hat, desto höher werden auch die Investitionen sein. Dafür bekam es als ersten Unternehmen Deutschlands das neue ok-power-Label.



HAMBURG ENERGIE als erster Versorger ausgezeichnet

HAMBURG ENERGIE als erster Versorger ausgezeichnet

Die Zertifizierung verpflichtet



Weil sich HAMBURG ENERGIE so stark für den Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Hamburg und der ganzen Metropolregion einsetzt, wurde das Unternehmen nun von EnergieVision e.V. mit dem ok-power Label nach dem neuen Initiierungsmodell ausgezeichnet. Es ist das erste Unternehmen Deutschland, welches das von sich behaupten kann. Doch durch die Zertifizierung ist das Unternehmen klar verpflichtet. Der Geschäftsführer des Unternehmens, Michael Beckereit, erklärt: „Für jeden Privatkunden, der zu uns wechselt, bauen wir innerhalb von fünf Jahren regenerative Energieerzeugungsanlagen auf die meistens der Hälfte seines Verbrauchs entsprechen. Gleichzeitig wird unseren Kunden vom Ersten Tag an zu einhundert Prozent Ökostrom geliefert“. Bei einem Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden bringt HAMBURG ENERGIE in den kommenden fünf Jahren mindestens seinen halben Jahresverbrauch in eigenen Anlagen ein. So trägt jeder, der zu diesem Anbieter wechselt, zum Bau neuer, umweltfreundlicher Erzeugungsanlagen im Kreis Hamburg bei. Dieses Verfahren wird regelmäßig durch EnergieVision überprüft.


Garantiert 100 Prozent Ökostrom



„Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom“, weiß auch Helmfrien Meines, der Vorstandsmitglied von EnergieVersion e.V. und Mitglied der Geschäftsleitung beider Verbraucherzentrale NRW ist. „Wichtig ist die Entscheidung für Ökostromprodukte, die einen zusätzlichen Umweltnutzen bieten. Der entsteht nur dann, wenn neue umweltfreundliche Erzeugungsanlagen gebaut weren und auf diese Weise Strom aus konventionellen Quellen schrittweise ersetzt wird“. Die Initiierung, also die Projektierung und Finanzierung, wird mit dem ok-power Label erstmalig als Grundlage für die Zertifizierung herangezogen.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

RWE lässt angebliche Verkäufe unkommentiert ( vom 23.2.2011 )
Deutscher Energieverbrauch 2010 deutlich gestiegen ( vom 24.2.2011 )
RWE plant Verkäufe wegen baldiger Gewinneinbrüche ( vom 24.2.2011 )
Klagen gegen Atomgesetz werden eingereicht ( vom 28.2.2011 )
Li kurz vor dem Kauf des britischen E.ON-Netzes? ( vom 28.2.2011 )
Strom ist immer noch gefährlich ( vom 28.2.2011 )
Britisches E.ON-Netz geht an US-Versorger ( vom 2.3.2011 )
Falsche Vattenfall-Rechnung ( vom 6.3.2011 )
Wasserkraft auf absteigendem Ast ( vom 8.3.2011 )
Sicherheitspolitiker sorgen sich um Energiemärkte ( vom 10.3.2011 )
Solar-Hersteller als Kapitalvernichter? ( vom 11.3.2011 )
Energieanbieter TelDaFax soll gerettet werden ( vom 14.3.2011 )
BWE und bne : Kritik an Verteilnetzbetreibern ( vom 14.3.2011 )
Großteil der Deutschen will schnellen Atomausstieg ( vom 16.3.2011 )
Bundesnetzagentur mahnt schnellen Netzausbau an ( vom 18.3.2011 )
E.ON schaltet Isar I und Unterweser ab ( vom 18.3.2011 )
Energieversorger erhöhen Preise um 14 Prozent ( vom 23.3.2011 )
Vorerst stabiler Strompreis ( vom 26.3.2011 )
Elmshorner gegen Atomkraft ( vom 27.3.2011 )
Elektroautos bleiben teuer ( vom 27.3.2011 )