Startseite Stromnachrichten Vorerst stabiler Strompreis 

Vorerst stabiler Strompreis

Nachricht vom 26.3.2011
Anzeige

Die Energiepreise wurden durch die Katastrophe in Japan in die Höhe getrieben. Die Stadtwerke werden ihre Stromtarife allerdings nicht erhöhen. Dies sagte der SVS-Geschäftsführer Ulrich Köngeter auf Anfrage dem Südkurier, der dies am 25.März veröffentlichte. Der Kostenanteil an regenerativen Energien durch das EEG sei davon allerdings ausgeschlossen.



Vorerst stabiler Strompreis

Vorerst stabiler Strompreis

Besser als der Durchschnitt



Wegen „konservativer Einkaufspolitik“ ist die SVS bisher nicht von den Turbulenzen an der Strombörse betroffen. Denn die Verträge mit den Lieferanten laufen für ein bis zwei Jahre und so habe man eine gewisse Planungssicherheit, so Köngeter. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt mit 19 Prozent ist der Anteil der erneuerbaren Energien der SVS schon sehr hoch: Er beträgt 40 Prozent. 42 Prozent kommen aus sonstigen Energieträgern wie Gas, Kohle und Steinkohle. Hier liegt der Bundesdurchschnitt bei 58 Prozent. Die Atomkraft hat noch einen Anteil von 25 Prozent.


Naturstromtarife



Bereits seit 2008 werden von vielen Stadtwerken zurätzlich zum allgemeinen Misch- auch sogenannter Naturstrom angeboten. Er wird ausschließlich aus Wasserkraftwerken am Hochrhein gewonnen. Zu diesem Tarif wechselten bereits 1.300 der 12.000 Kunden von SVS, wie deren Sprecherin Julia Muth sagte. Das entspräche zehn Prozent und die Zahl sei stabil. Es gibt allerdings auch Stadtwerke, wie die EnTro in Tossingen, die nur noch Strom aus regenerativen Energien kaufen oder aus solchen, die bei der Herstellung so gut wie kein Kohlendioxid entstehen lassen - ähnlich wie bei der Wasserkraft. Für Köngeter kommt dies nicht in Frage. Er meinte: „Wir haben auch preissensible Kunden.“







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

Erneute Strom- und Gaspreiserhöhung ( vom 10.3.2011 )
Solar-Hersteller als Kapitalvernichter? ( vom 11.3.2011 )
Lieber billiger Strom statt Ökostrom? ( vom 12.3.2011 )
Photovoltaik von Steuern absetzbar? ( vom 13.3.2011 )
Energieanbieter TelDaFax soll gerettet werden ( vom 14.3.2011 )
Post will auf Elektroautos umsteigen ( vom 14.3.2011 )
BWE und bne : Kritik an Verteilnetzbetreibern ( vom 14.3.2011 )
46 Prozent des Strompreises sind staatl. Abgaben ( vom 14.3.2011 )
Oettinger beruft Atom-Spitzentreffen ein ( vom 15.3.2011 )
AKW-Stilllegung könnte Strompreise verteuern ( vom 16.3.2011 )
AKW-Stilllegung: droht eine Strompreisverteuerung? ( vom 16.3.2011 )
100 Prozent Ökostrom für ganz Emmendingen ( vom 17.3.2011 )
Zusammenbruch der Stromnetze ( vom 21.3.2011 )
Die Strom-Servicestudie 2010 ( vom 22.3.2011 )
Umwelt durch Strahlung belastet ( vom 22.3.2011 )
Energieversorger erhöhen Preise um 14 Prozent ( vom 23.3.2011 )
Gericht zwingt Flexstrom zu Neukundenbonus ( vom 23.3.2011 )
Hunderttausend Elektroautos für Berlin ( vom 25.3.2011 )
Strompreiserhöhung in Japan ( vom 25.3.2011 )
Elmshorner gegen Atomkraft ( vom 27.3.2011 )