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kostenlose Stromwechsel HotlineDeutsche investierten in japanischen Atomstrom
Nachricht vom 25.3.2011„Es gibt so gut wie keine deutsche Großbank, die nict Milliarden in Atomenergie investiert hat”. Dies ist die Ausssage des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Umweltstiftung, Jörg Sommer, der am Donnerstag mit der Presse in Frankfurt sprach. Allein die Deutsche Bank, die Spitzenreiter ist, investierte zwischen 2000 und 2009 ganze 7,8 Milliarden Euro in die Atomindustrie.
Deutsche investierten in japanischen Atomstrom
Anleihen deutscher Banken
Die vier großen Atomkonzerne RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall haben Unterstützungen von der Deutschen Bank erhalten. Doch auch das japanische Unternehmen Tepco konnte profitieren, obwohl es seit Jahren Pannen vertuscht. Tepco ist nach wie vor Betreiber des GAU-Atomkraftwerk Fukushima. Doch nicht nur die Deutsche Bank investierte, auch die WestLB war dabei. Sie entrichteten Anleihen in Höhe von zweimal rund 30 Millionen Euro. Auch die ING Bank, die Muttergesellschaft der Direktbank ING-Diba, kaufte Anleihen für ungefähr 15 Millionen Euro.
Anleger finanzieren Atomkatastrophen
In die Atomkraft selbst investierten aber auch andere Banken: Die Commerzbank investierte 3,9 Milliarden Euro, die UniCredit/Hypovereinsbank sogar 2,3 Milliarden Euro. Und auch Sparkassen und Raiffeistenbanken lässt sich davon ausgehen, dass sie in die gefährliche Energie investieren. Denn sie versprachen bislang lukrative Renditen. In den Richtlinien der Banken ist dies nicht ausgeschlossen. „Deutsche Anleger finanzieren so – weitgehend ungewollt- Atomkatastrophen wie in Japan mit”, berichtete Sommer, „Wer ein Zeichen gegen Atomenergie setzen will, sollte sein Geld bei einer der wenigen Banken anlegen, die strikt auf die Finanzierung der Atomindustrie verzichten”. Auch mit nachhaltigen Anlagen können hohe Renidten erzielt werden, wie die Erfolge der Ethikbank, der Umweltbank, Triodos und Sarasin zeigen. Die Anlageformen sind hier garantiert „strahlenfrei”. Es werden nachhaltige Sparbriefe für Kleinsparer, aber auch Nachhaltigkeitsfonds für Institutionen und vermögende Privatkunden angeboten.
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
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