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Werden Smart Meter zum nächsten E10?

Nachricht vom 20.3.2011
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Berlin – Dr. Thomas Mecke, Geschäftsführer des Stromanbieters lekker Energie ist kein Verfechter der intelligenten Stromzähler, denn die flächendeckende Einführung bringe nichts und koste viel. Am Donnerstag sagte er in Berlin in Anspielung auf die katastrophale Einführung des Biosprits: „Intelligente Zähler sind das nächste E10.“



Werden Smart Meter zum nächsten E10?

Werden Smart Meter zum nächsten E10?

Die Bundesregierung hätte gern, dass bis 2020 rund 42 Millionen dieser sogenannten Smart Meter in deutschen Haushalten installiert sind. Dadurch könnten Zählerstände aus der Ferne abgelesen und intelligent gesteuert werden.

Die erzielten Einsparungen stünden in keinem annehmbaren Verhältnis zu den zu erwartenden Kosten, erklärte Mecke. Am konkreten Beispiel erläuterte er, dass ein Durchschnittshaushalt lediglich 20 Euro im Jahr einsparen könne und gleichzeitig dafür 40 Euro zusätzlich ausgeben müsse. Für den Einbau des Zählers entstünden zusätzlich einmalige Kosten in Höhe von rund 100 Euro.


Keine Bevormundung der Kunden



Er nannte den Einbau der intelligenten Zähler eine „Zwangsbeglückung“ der Kunden. Wer würde sonst mitten in der Nacht aufstehen, um die Waschmaschine anzustellen, nur weil gerade dann der Strom preiswerter ist. Sinnvoll sei dies nur dort, wo ohnehin viel Strom verbraucht wird, zum Beispiel beim Betrieb von Wärmepumpen.


„Erst die Pflicht, dann die Kür“



Der lekker-Energie-Chef fordert stattdessen im Zuge der Anpassung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) die Schaffung von Transparenz und einheitlichen Standards. Mecke ist der Meinung, dass erst wenn ein neutraler Marktplatz mit gleichen Regeln für alle existiert, der Aufbau intelligenter Strukturen lohnt. Er bezieht sich dabei vor allem auf die vielen Ausnahmeregelungen im Bereich der rechtlichen und operativen Entflechtung von verteilnetzen und Vertrieb.






Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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Erhard Münchow( vom 24.03.2011 )

Glückwunsch Herr Dr.Mecke....
Endlich einmal ein mutiger,kompetenter, Kommentar aus der "oberen Etage"der sich fach-und sachkundig zu dem unseligen und langatmigen Thema "Powerline" äußert!!
Vielen Dank dafür!

DH6SAU( vom 25.03.2011 )


Der Herr spricht mir aus dem Mund.

Mehrer Monate war ein "Vertreter der EnBW" in unserem Baumarkt um diese Geräte zu verkaufen...

Nach mehrmaligem Belästigen ließ ich mir den Quatsch vorführen. Nach Begutachtung der Kostenübersicht war klar daß ich mehr Ausgaben haben werde da ich einen Internet-Anschluß im Dauerlauf haben muß sowie ein zusätzliches Gerät hätte das Strom braucht...
Einsparungen gibt es auch nicht entgegen der Aussage des "Verkäufers" da ich auf mehrmaligem Nachfragen keine Antwort bekam wie denn das Gerät mir melden soll welches Gerät denn nun "viel" verbraucht.
1. kann das kein Anzeigegerät (wie soll es denn wissen welches Gerät denn gerade an ist) es kann nur angezeigt werden daß im Moment ein "höherer" Verbrauch ist als "vorher"... was das auch aussagen soll...
2. was ist denn nun "viel"

Aber in jedem Satz war die Aussage: Sie sparen Geld.

Ich erklärte daß:
- ich erst mal Ausgaben habe
- ich mehr Stromverbrauch habe (Zusatzgeräte, WLAN oder LAN im Dauerlauf sowie Kommunikation auf meine Kosten)
- ich mir Störungen einhandele aufgrund von Powerline und ich somit noch mehr Einschränkungen in meinem Hobby habe...

Ich wurde vom Platz verwiesen als Lügner, Betrüger, Unwissender und ich sollte mich nicht mehr sehen lassen.

Unsere Stromrechnung ist 35€, 2 Kinder, 2 Erwachsene, 1 Haus...

Danke

DH6SAU.

Manfred Petzendorfer( vom 30.03.2011 )

Das ist ja nun wieder mal ein glorreicher Wirtschaftsförderungsplan unserer lieben Regierung. Die Energieversorger verdienen am Gerät und verkaufen mehr Strom durch den zusätzlichen Eigenverbrauch des Gerätes. Von den Störaussendungen dieser Schmutztechnologie ganz zu schweigen. Wer kommt eigentlich auf die perverse Idee, Hochfrequenzsignale über Stromleitungen schicken zu wollen. Das strahlt wie Sau. Wo bleibt der Aufschrei der sonst so sensiblen Elektrosmog-Gegner. Man wohnt da dann direkt in der Antenne.

DH2FBC( vom 26.04.2011 )

Das hätten uns noch nicht mal die Kommunisten unter die Weste gejubelt.Feinstaubplakette,CO2-Verpressung,E10,HD+,CI+,Smart Grid,Smart Home,alles Smart-Bäähhh.Haben die nur noch bunte Knete im Kopf?Oder sind wir mittlerweile in der Diktatur der Industrie angekommen,die nur noch Schrott produziert?Nur die Stasi hätte Luftsprünge ob der fantastischen Überwachungsmöglichkeiten gemacht.

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