++über 1.000 Stromanbieter und über 9.700 Tarife im kostenlosen Stromvergleich ++
kostenlose Stromwechsel HotlineEnergie von den Vulkanen auf Island?
Nachricht vom 8.3.2011Island ist das zukünftige gelobte Land der erneuerbaren Energien. Denn dort kann Strom ausschließlich durch Erdwärme und Wasserkraft erzeugt werden. Die Insel will die grüne Energie nun zum Exportschlager werden lassen. Doch was ist da für ein Kabel nötig?
Energie von den Vulkanen auf Island?
Ein Licht am Ende des Tunnels
Die Schock der Finanzkriese und eine drohende Staatspleite sitzen den Isländern und deren Regierung noch schwer in den Knochen. Doch es gibt einen Lichtblick: Die grüne Energie. Denn es gibt auf der Insel genug Erdwärme und auch genug nutzbare Wasserkraft. Nun ist da nur noch ein Problem: Wie soll der Strom zum Festland kommen? Durch ein sehr, sehr langes Kabel. Und die Chancen stehen genau jetzt besser denn je, dass das Kabel kommt.
Der staatliche Energiekonzern Landsvirkjun befasst sich schon seit vergangenem April mit der Problemlösung und untersuchte verschiedene Hochspannung-Gleichstrom-Übertragungsmöglichkeiten. Die kürzeste Route führt mit 1170 Kilometern nach Schottland, die längste nach Deutschland umfasst 1900 Kilometer. Obwohl die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, ist die Machbarkeit des Projektes unumstritten.
Über Weiten und Tiefen
„Ob es ein Kabel von Island zum Festland geben wird, ist eine reine Frage der Wirtschaftlichkeit“, erklärt Wilfried Breuer, der Leiter des HGÜ-Geschäfts bei Siemens. Das Projekt ließe sich Technisch ohne Weiteres umsetzen. Und das obwohl das Kabel mehr als doppelt so lang sein müsste als die bisher längste Kabelverbindung, die zwischen Norwegen und den Niederlanden existiert. Selbst die Meerestiefen von bis zu einem Kilometer stellen für Breuer kein Problem dar – da gäbe es bereits im Mittelmeer tiefere Kabel. Das größere Problem sind nun also die Energiekosten: „Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Verlegung des Kabels lohnt, steigt mit der Strompreisdifferenz zwischen Island und Europa“, so Landsvirkjun-Chef Hordur Arnason.
Die Stromversorgung in Island basiert derzeit auf 73 Prozent Wasserkraft und 27 Prozent Geothermie. Die Anlagen brauchen im Vergleich zu anderen Kraftwerken keine Brennstoffe. Außerdem ist der Strom in Island günstiger als anderswo, denn die Energie existiert in solch einem Überfluss, dass die Isländer im Winter mit ihr die Straßen heizen.
- Informationen weitergeben über:
-
- Tweet
Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
| aktuelle Stromnachrichten bei Twitter

Die neuesten Stromnachrichten:
Strom aus erneuerbaren Energien nimmt zu ( vom 11.5.2012 )Strompreis - E.on Hanse kündigt Erhöhungen an ( vom 11.5.2012 )
Stromkosten senken - dena empfiehlt Nutzung LED ( vom 10.5.2012 )
Ökostrom: Unternehmen boykottieren die EEG-Umlage ( vom 9.5.2012 )
Energiespeicher für Ökostrom durchläuft Bürgertest ( vom 8.5.2012 )
Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:
Grüne wollen keine weiteren Strompreiserhöhungen ( vom 10.2.2011 )Altkraftwerk in Datteln bleibt länger am Netz ( vom 10.2.2011 )
Gorleben-Gegner wollen keinen „Alibidialog“ ( vom 11.2.2011 )
Zahlreiche Aktionen gegen Castortransport geplant ( vom 12.2.2011 )
bne warnt vor Rekommunalisierung ( vom 13.2.2011 )
Gorleben: Röttgen stößt auf taube Ohren ( vom 15.2.2011 )
Messkanal in Biblis B ausgefallen ( vom 17.2.2011 )
EnBW an Baden-Württemberg verkauft ( vom 18.2.2011 )
Energiekonzept gerät ins Stocken ( vom 21.2.2011 )
Deutscher Energieverbrauch 2010 deutlich gestiegen ( vom 24.2.2011 )
CCS-Gesetz in der Sackgasse? ( vom 25.2.2011 )
Bürger sollen über Geothermie abstimmen ( vom 26.2.2011 )
Variable Stromtarife lohnen sich kaum ( vom 28.2.2011 )
Li kurz vor dem Kauf des britischen E.ON-Netzes? ( vom 28.2.2011 )
System gegen Strom-Blackouts geplant ( vom 1.3.2011 )
Ausstieg des Ausstiegs vom Atomausstieg? ( vom 1.3.2011 )
Leitende Glasscheiben eines 15-Jährigen ( vom 5.3.2011 )
Energiealarmstufe 1 in Spanien ( vom 7.3.2011 )
Solaranlage auf Zeppelin ( vom 8.3.2011 )
Wasserkraft auf absteigendem Ast ( vom 8.3.2011 )







Einen Kommentar schreiben:
( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )