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Obamas Klimapolitik positiv aufgenommen

Nachricht vom 1.5.2009
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US-Präsident Barack Obama hat jetzt in Washington seine erste Klimakonferenz abgehalten. Seine Pläne, die Energie-und Klimapolitik der Vereinigten Staaten zu ändern, stoßen weltweit auf positive Resonanz, aber seine innenpolitischen Gegner machen jetzt gegen ihn mobil.



Die US-Armee geht mit gutem Beispiel voran, lässt ihre Zelte mit einer wärmenden Schaumstoffisolierung überziehen um Heiz-und Kühlkosten zu sparen und belädt ihre Flugzeuge mit weniger Fracht, weil leichtere Maschinen weniger Treibstoff verbrauchen. Das Dach des Pentagon ist inzwischen mit Solarzellen ausgestattet. Diese Maßnahmen sollen den Energieverbrauch der US-Streitkräfte senken und bekräftigen die Klimapläne Obamas.
 
Ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll wird ebenfalls Thema bei der Klimakonferenz sein, bei der die Fachminister der 16 größten Wirtschaftsnationen zugegen sein werden. Deutschland wird dabei von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (CDU)vertreten. Darüber hinaus soll bei der Konferenz darüber beraten werden, wie man den CO2-Ausstoß senken kann. Im Juli findet eine weitere Konferenz in Italien statt, und für Dezember ist ein Klimagipfel in Kopenhagen angesetzt, bei dem ein neuer globaler Klimavertrag abgeschlossen werden soll.
 
Barack Obama kündigte bereits an, die US-Schadstoffemissionen im Vergleich zu 2005 um 20 Prozent senken zu wollen, bis 2030 sollen 42 Prozent weniger Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen, und 2050 sogar 83 Prozent. Hierfür ist allerdings die eindeutige Mehrheit im Kongress nötig, und der Klimaschutz-Experte Bryan Mignone vom Brookings Institut Washington bezweifelt, dass der Kongress 2009 ein System zum Emissionshandel verabschieden wird. Der Grund ist, dass Kohleerzeuger und Schwerindustrie steigende Kosten fürchten.
 
Obama braucht im Senat 60 von 100 Stimmen um seine Klimapläne umsetzen zu können. Das wird schwierig, da es viele Gegner der Klimapolitik gibt. Sie fürchten, dass die umweltbewusste Politik Millionen Arbeitsplätze auf Spiel setzt, sodass Mignone zufolge erste Regelungen frühestens 2010 in Kraft treten können. Dabei wird allerdings entscheidend sein, wie gut sich Obama im eigenen Land durchsetzen kann.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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