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EnBW will sparen und investieren

Nachricht vom 27.4.2009
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Der Energiekonzern EnBW will in den nächsten Jahren 200 Millionen Euro einsparen und gleichzeitig ordentlich investieren. EnBW-Chef Hans-Peter Villis kündigte bei der Hauptversammlung des Unternehmens in Karlsruhe an, man wolle u.a. Kapital in die Verbesserung der Kraftwerkparks oder Einkäufe stecken.



Der drittgrößte Energiekonzern Deutschlands hatte durch die Krise in der Automobilindustrie Einbußen erlitten; im ersten Quartal 2009 ging der Stromverbrauch der Industriekunden um 14,1 Prozent zurück. Dennoch will EnBW weiter expandieren und bis 2011 ca. 17,7 Milliarden Euro in neue Kraftwerke und Unternehmensbeteiligungen investieren. Villis sieht in der aktuellen Finanz-und Wirtschaftskrise die Chance für Fusionen und damit verbundenes Firmenwachstum.
 
Parallel dazu sollen Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen ausgebaut werden. Eines dieser Projekte umfasst Wasser-und Windkraftwerke für die Türkei. EnBW war vor kurzem in die Kritik geraten, weil er angeblich eine umweltschädliche Form der Stromproduktion unterstützt. Greenpeace demonstrierte während der Hauptversammlung gegen Atomkraft, und eine Bürgerinitiative aus dem niedersächsischen Dörpen protestierte mit schwarzen Luftballons gegen ein Kohlekraftwerk in Norddeutschland, an dem sich die EnBW beteiligen will.
 
Vor dem Atomkraftwerk Neckarwestheim nahe Heilbronn bezogen 30 Demonstranten für einige Stunden lang Stellung und blockierten die Einfahrt zu dem Meiler. Sie bildeten eine acht Meter lange Mauer, errichteten symbolische Windräder und forderten ein massives Umdenken im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Atomkraft habe langfristig schlimme Folgen für Umwelt, Wirtschaft und den sozialen Bereich, so die Demonstranten.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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