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kostenlose Stromwechsel HotlineDeutsche Haushalte setzen beim Strom 2020 auf Kleinkraftwerke
Nachricht vom 7.1.2009Im Jahr 2020 sollen 30% der in Deutschland und Europa benötigten Energie mit dezentralen Kleinkraftwerken in den Eigenheimen der Verbraucher erzeugt werden. Dank intelligenter Technik sparen solche nachbarschaftlich genutzten Stromnetze nicht nur Energie, sondern sind eigenständig arbeitende Systeme, die nur bei extremen Schwankungen auf das allgemeine Stromnetz zurückgreifen. Damit könnten der Studie „Zukunftsfaktoren 2020“ zufolge bis zu 40% Energie gespart werden. Die Untersuchung war von Steria Mummert Consulting zusammen mit Lünendonk und der FutureManagementGroup vorgenommen worden. Das überwiegend zentral eingerichtete System zur Energieversorgung wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich in kleinere Einheiten aufspalten. Dabei werden die Bereiche Erzeugung, Verteilung und Belieferung zu dezentralen Versorgungseinheiten zusammengefasst, die Steuerung übernehmen dann geeignete und übergreifend funktionierende Leistungs-und Energiemanagementsysteme. Hier sind auch ein gezieltes Lastmanagement, kontrolliertes Verbraucherverhalten sowie der Einsatz moderner Informations-und Kommunikationsverfahren erforderlich. Vor allem in Ballungsgebieten haben Nachbarschafts-Stromnetze gemäß der Studie gute Chancen. Dabei werden mehrere Wohneinheiten mit Solaranlagen, Kleinkraftwerken oder alternativen Energiequellen ausgerüstet. Intelligente Energieserver ermitteln dann, wie viel Energie genutzt wird bzw. für die einzelnen Einheiten bereitgestellt werden kann, gleichzeitig überwachen sie die Arbeitsvorgänge. Auf diese Art wird ein optimaler Austausch gewährleistet. Das allgemeine Stromnetz muss dann nur noch in Spitzenzeiten angezapft werden, und lange Energietransporte entfallen fast vollständig. Vorgänge, die viel Energie benötigen starten dann automatisch in Phasen, in denen Energieüberschuss herrscht. Die Nutzung der Nachbarschafts-Stromnetze soll den Verbrauch langfristig senken, denn nutzt Deutschland weiter so viel Energie wie bisher, wird laut Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik(VDE) der Verbrauch noch einmal um 60% steigen. Wenn man dagegen alle Optimierungsmöglichkeiten nutzt, kann er um bis zu 40% gesenkt werden. Die Studie „Zukunftsfaktoren 2020“ hat gezeigt, dass eine dezentrale Energieversorgung der Privathaushalte und kleinerer Gewerbebetriebe die Energieeffizienz stark verbessern und neue alternative Quellen nutzbar machen kann. Der Senior Manager bei Steria Mummert Consulting Norbert Neumann betonte, dass besonders auf kommunale Energieanbieter damit neue Anforderungen zukämen und sie künftig noch näher am Kunden arbeiten müssten. Verbraucherservice und Beratung seien daher in den Bereichen Qualität, Effizienz und Flexibilität noch ausbaufähig. Ein exzellenter Service seien im Zweifelsfall wichtiger für den Wettbewerb als der Preis. Unter der Überschrift „Zukunftsfaktoren 2020“ hat die Steria Mummert Consulting AG Hamburg eine umfassende Untersuchung mit Hintergrundinformationen zur weiteren Entwicklung des Energiesektors und seinen Auswirkungen auf Energieversorger, Banken, Versicherungen, öffentliche Dienstleister und Telekommunikationsanbieter vorgelegt. Aus 33 identifizierten Zukunftsfaktoren, wurden mehr als 736 Projektionen, 191 Zukunftschancen und 65 mögliche Überraschungen für Menschen, Unternehmen und Organisationen abgeleitet. Hierfür hat Steria Mummert Consulting mit der FutureManagemantGroup AG, Eltville und der Lünendonk GmbH Kaufbeuren zusammengearbeitet.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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