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Keine Alternative für den Atommüll-Transport

Nachricht vom 9.2.2011
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Der Bundesumweltminister Norbert Röttgen sieht für den geplanten Transport von radioaktivem Müll nach Gorleben keine alternative Lösung. Der Atommüll soll von Frankreich nach Deutschland ins den Salzstock von Gorleben geliefert werden. Umweltschützer und Atomgegner protestieren derweil lautstark gegen eine zusätzliche Belastung der Umwelt, welche durch den Transport unvermeidlich wird.



Keine Alternative für den Atommüll-Transport

Keine Alternative für den Atommüll-Transport

Deutschland in der Verpflichtung



Röttgen betonte bei seiner Entscheidung, die rechtliche Lage lässt keine Zweifel oder Handlungsspielraum zu. Dem Gesetz nach sei einerseits Deutschland verpflichtet den eigens erzeugten Müll zurückzunehmen und nach aktuellen Sicherheitsstandards zu lagern, andererseits ist Frankreich dazu verpflichtet, das Material nach Abschluss der Wiederaufarbeitung an das Herkunftsland zurückzusenden.
.

Umlagerung ebenfalls nicht möglich



Röttgen spricht sich ebenfalls klar eine neue Wahl des Endlagers aus. Eine sachgerechte Lagerung der wiederaufbereiteten Stoffe muss durch ein dafür genehmigtes Lager erfolgen. Diese Genehmigung hält momentan nur ein Endlager in Deutschland und das ist der Salzstock in Gorleben. Eine Umleitung des Transportes würde mehrere Genehmigungsverfahren in Anspruch nehmen, welche laut Röttgen in keinem Fall in unter einem Jahr zu realisieren wären. Zu spät für einen möglichen Castortransport.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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