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Versicherung von CCS-Technik schwierig

Nachricht vom 8.2.2011
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Die Finanzwirtschaft ist sich nicht sicher, ob man die Verpressung und unterirdische Lagerung von Kohlendioxid versichern kann. Grund für die Skepsis ist zum einen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke und zum anderen die kaum abschätzbaren Risiken bei der Carbon Capture Storage (CCS) Technik. Am Montag stellte eine Arbeitsgruppe aus Wirtschaft und Politik, zu der unter anderem das Bundesumweltministerium, die DAX-Konzerne Allianz und Münchener Rückversicherung sowie der Bundesverband deutscher Banken gehören, einen Bericht vor.



Versicherung von CCS-Technik schwierig

Versicherung von CCS-Technik schwierig

Man könne der Nachfrage nach einem adäquaten Versicherungsschutz „nicht oder nur begrenzt“ nachkommen, wenn der Risikoausgleich unvollständig sei oder fehlte, hieß es in dem Bericht. Um eine Risikobegrenzung zu erreichen, müsste die Definition von Haftpflicht und Fahrlässigkeit genauer geregelt werden, erklärte Allianz-Vorstand Joachim Faber.


Gesetzesentwurf noch in diesem Jahr



Vor allem gehe es um die „Möglichkeiten der Erprobung“ der CCS-Technik, betonte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU). Kein Bundesland werde dazu gezwungen dies auf seinem Boden zuzulassen. Entsprechende Gespräche wurden bereits geführt und seien auch schon weit gediehen. Röttgen kündigte den nötigen Gesetzesentwurf noch für dieses Jahr an. In Jänschwalde plant der Energieversorger Vattenfall ein CCS-Demonstrationskraftwerk. Das Projekt hat etliche Bürgerinitiativen auf den Plan gerufen.


Bürgschaft für unkalkulierbares Risiko?



Die Zurückhaltung der Finanzwirtschaft mache deutlich, dass die CCS-Technik derzeit ein „absolut unkalkulierbares Risiko“ darstelle, betonte Grünen-Landesvorsitzende Annalena Baerbock. Es sei völlig absurd, dass die öffentliche Hand sich für die Risiken der CO2-Verpressung verbürgen solle, wenn gleich sowohl Großkonzerne als auch die Finanzwirtschaft zu dem Schluss kämen, dass man einem adäquaten Versicherungsschutz nicht oder nur begrenzt nachkommen könne.






Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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