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Für Offshore-Windparks will Gabriel Milliardenbürgschaften

Nachricht vom 6.1.2009
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Staatliche Bürgschaften in Milliardenhöhe sollen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel(SPD) zufolge die geplanten Windparks an der Nord-und Ostsee unterstützen. Gegenüber der „Frankfurter Rundschau“(Ausgabe von Dienstag dem 23.12.2008)äußerte er, dass man mit solchen Bürgschaften Großprojekte absichern wolle. Aus einer Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion geht hervor, dass inzwischen 21 sogenannte Offshore-Windparks genehmigt sind. Trotz der Finanzhilfen der Bundesregierung für die Bankenbranche, könne der Bund Bürgschaften für die Windparks übernehmen und auch den Opel-Konzern auf diese Art unterstützen. Das Ausfallrisiko sei bei erneuerbaren Energien sehr gering. Darüber hinaus sprach sich Gabriel dafür aus, Stromanschlüsse an der Küste schneller zu genehmigen, weil das die Renditebedingungen verbessere. Große Offshore-Windparks sollen den Ökostrom-Anteil im deutschen Stromnetz bis 2020 von derzeit 15 auf 25% erhöhen. Wegen der Finanz-und Wirtschaftskrise sind die Banken jedoch kaum noch bereit, die notwendigen Milliarden zu investieren. Der Bund könnte sie deshalb über Bürgschaften garantieren. An der Nordsee befinden sich 18 der bislang 21 genehmigten Windparks, die anderen 3 liegen an der Ostsee. Das gab der Pressedienst des Bundestages bekannt nachdem er die Antwort der Bundesregierung auf die FDP-Anfrage erhalten hatte. Die Bundesregierung räumte ein, dass ein Teil der geplanten Stromleitungen für die Windparks vom Festland durch Naturschutzgebiete wie das Wattenmeer in Schleswig-Holstein oder entsprechende Gebiete Niedersachsens verläuft. Die Erbauer der Windparks hätten allerdings strenge Auflagen einzuhalten, um baubedingte Schäden für die Seegebiete zu vermeiden. Dennoch könnten Auswirkungen auf die Lebewesen in der Nord-und Ostsee nicht völlig ausgeschlossen werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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