Startseite Stromnachrichten Energieanbieter auf dem Preis-Prüfstand 

Energieanbieter auf dem Preis-Prüfstand

Nachricht vom 14.4.2009
Anzeige

Das Bundeskartellamt wird die Preisbildung der Energieanbieter laut einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ jetzt genauer prüfen und von den 60 größten Stromversorgern des Landes umfassende Informationen zu deren Tarifpolitik einfordern. Die Untersuchung wird noch bis Anfang Mai durchgeführt.

Hier alle Strompreise vergleichen

stromverbrauch
plz
erweiterte Einstellungen (z.B. Ökostrom)
TÜV Siegel
  • gratis Tarifüberwachung aktivierenrechner tarifüberwachung
  • Nur Ökostrom Tarife anzeigenNur Ökostrom Tarife anzeigen
  • keine Tarife mit VorrauskasseTarife mit Vorrauskasse berücksichtigen
  • Tarife ohne Kaution berücksichtigenTarife ohne Kaution berücksichtigen
  • Tarife ohne Wechselmöglichkeitnur Tarife mit Vertragsabschluss
  • ohne TreueprämieBonus einrechnen
  • Nutzungsart
  • Laufzeit
  • Tarife pro Anbiete
  • Preisgarantie


Diese so genannte Sektoruntersuchung des Strommarktes ist die erste Studie dieser Art und verschärft den Konflikt zwischen dem Bundeskartellamt und der Energiebranche der „FTD“ noch weiter. Einigen Konzerne, darunter E.ON und RWE wird unterstellt, dass sie absichtlich weniger Strom liefern um die die Preise an der Leipziger Strombörse(EEX) und im Großhandel oben zu halten. Seit 2005 dürfen nach deutschem Kartellrecht Sektoruntersuchungen vorgenommen werden um Regelverstöße aufzudecken.
 
Die Untersuchungen bilden die Grundlage der Auflagen oder Strafen, die ein Energieversorger auferlegt bekommt, wenn er beispielsweise gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen hat. Im vergangenen Jahr waren bereits die Mineralölindustrie und die Betreiber von Ferngasnetzen unter die Lupe genommen worden. Beide Untersuchungen laufen noch, sollen aber in einigen Wochen abgeschlossen sein.
 
Bei den Energiekonzernen wolle das Kartellamt vor allem Kraftwerksbetreiber und Großhändler prüfen, die Stadtwerke seien laut Amtspräsident Bernhard Heitzer weniger betroffen, berichtete die „Financial Times Deutschland“ weiter. Die Unternehmen sollen u.a. die Kosten der Stromerzeugung aufschlüsseln und Details zum Betrieb ihrer Kraftwerke und Kundenangebote offenlegen. Bei der Sektoruntersuchung werden dem Kartellamt zufolge 90 Prozent aller deutschen Kraftwerke einbezogen.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

2008 mehr Strom als je zuvor über Atomreaktor Biblis ( vom 1.12.2008 )
2008 mehr Strom durch Atomkraftwerke ( vom 14.12.2008 )
RWE plant trotz Wirtschaftskrise Investitionen in Milliardenhöhe ( vom 12.1.2009 )
Gas-Streit zwischen Moskau und Kiew hat immer mehr Folgen ( vom 13.1.2009 )
Energiekonzern RWE zieht Bau eines Atomkraftwerks in Großbritannien in Betracht ( vom 13.1.2009 )
Heizung auch bei kurzer Abwesenheit laufen lassen ( vom 13.1.2009 )
Heizung bei Stromausfall durch Kälte per Hand neu starten ( vom 16.1.2009 )
Geräte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung arbeiten nur wenige Minuten ( vom 18.1.2009 )
Energiesparlampen lösen die handelsübliche Glühbirne ab ( vom 19.1.2009 )
Erstes Atomkraftwerk für Polen ( vom 19.1.2009 )
Bürogeräte nicht im Dauereinsatz laufen lassen-das spart Strom! ( vom 20.1.2009 )
E.ON und RWE planen Kernkraftwerke in Großbritannien ( vom 20.1.2009 )
Neue Agentur für Ökoenergie in Bonn geplant ( vom 21.1.2009 )
Stromverbrauch schießt aufgrund leerer Pipelines in die Höhe! ( vom 21.1.2009 )
Die Kernkraft ist zurück! ( vom 22.1.2009 )
Kernkraft als zuverlässige Alternative zum Gas ( vom 22.1.2009 )
Behält Statkraft seine E.ON Anteile? ( vom 23.1.2009 )
So repariert man Heizanlagen und heizt sparsamer! ( vom 24.1.2009 )
Halogenlampen eher mäßige Energiesparer ( vom 25.1.2009 )
Ökostrom gefragt, aber selten Anbieterwechsel ( vom 26.1.2009 )