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kostenlose Stromwechsel HotlineSchlechte Aussichten für Kohlekraftwerk Datteln
Nachricht vom 13.1.2011Laut einem am Mittwoch in Düsseldorf veröffentlichten Rechtsgutachten des Dresdner Universitätsprofessors Martin Schulte ist das E.ON‘sche Kohlekraftwerk in Datteln auch nicht durch ein neues behördliches genehmigungsverfahren zu retten. Das Gutachten wurde im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) angefertigt.
Schlechte Aussichten für Kohlekraftwerk Datteln
Bau bleibt rechtswidrig
Rainer Baake, DUH-Bundesgeschäftsführer erklärte: "Das Gutachten bestätigt unsere Überzeugung, dass der Versuch einer nachträglichen Legalisierung des umstrittenen Kohlekraftwerks wiederum rechtswidrig wäre: Einer Rechtsbeugung würde eine zweite auf dem Fuße folgen." Der Bebauungsplan des E.ON-Projekts wurde im September 2009 durch das OVG in Münster für unwirksam erklärt. Die Stadt habe die Vorgaben zum Naturschutz und dem Schutz der Bevölkerung nicht eingehalten lautete die Begründung. Damit wurde der Klage eines Landwirts aus Waltrop stattgegeben.
Drohender Rückbau
Die Gesamtinvestitionskosten für das Kohlekraftwerk belaufen sich auf 1,2 Milliarden Euro. Nach seiner Fertigstellung würde das Kraftwerk mit 1.050 Megawatt Leistung zu den größten Steinkohlekraftwerken Europas zählen. E.ON müsste das Projekt komplett zurückbauen, sollte es bei einem Baustopp bleiben. Datteln versucht das Projekt durch einen neuen Bebauungsplan zu retten. Dafür sind jedoch sowohl ein neuer RVR-Regionalplan als auch eine Genehmigung durch die Bezirksregierung Münster notwendig.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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Jan Urhahn( vom 14.01.2011 )
Eindeutiger geht es nicht. Das E.ON-Kraftwerk in Datteln ist illegal und damit basta!<br />
E.ON hatte vor einigen Wochen noch vollmundig erklärt die bisherigen Teilbaugenehmigungen voll ausschöpfen zu wollen. Trotz fehlender Genehmigung hat der Konzern mittlerweile fast 1 Milliarde Euro in Datteln verbaut. Die von dem Energiekonzern benutzte Strategie ist einfach und absolut perfide: das Unternehmen möchte möglichst viele (und kostenintensive) Fakten schaffen, die einen Ausstieg aus dem Projekt verteuern. Eine solche Strategie darf nicht aufgehen!<br />
Nun sieht es tatsächlich ganz danach aus, als ob der Konzern auch vor Gericht sein Kraftwerk nicht durchboxen kann. E.ON sollte nun endlich anerkennen, dass die Zeiten des Klima-Killers Kohle vorbei sind. Es gibt keine klimafreundlichen Kohlekraftwerke, so wie es der Konzern gerne suggeriert. In Anbetracht der Folgen des Klimawandels ist es absolut verantwortungslos, neue Kohlekraftwerke zu bauen, die den CO2-Ausstoß erhöhen und den Klimawandel verschärfen. Schon heute sind die Folgen des Klimawandels in vielen Regionen dieser Erde zu spüren und es trifft vor allem in Armut lebende Menschen: schwere Stürme und Überflutungen, lang anhaltende Trockenperioden, die Ernten vernichten, und Krankheiten wie Malaria, die sich aufgrund höherer Temperaturen immer weiter ausbreiten. <br />
Die Zukunft der Energieversorgung ist demokratisch kontrolliert, dezentral und erneuerbar. Das sollten E.ON und die politischen Entscheidungsträger in NRW endlich anerkennen.<br />
Dirk( vom 14.01.2011 )
Ich hoffe Du hast einen entsprechenden Stromtarif zu deiner Meinung und schreibst hier nicht nur, sondern handelst auch!
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