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kostenlose Stromwechsel HotlineSteigender Reparaturbedarf bei Windrädern
Nachricht vom 12.1.2011Laut Einschätzungen des Bundesverbands Windenergie wird der Reparaturbedarf von Windenergieanlagen künftig steigen. Gegenüber der Nachrichtenagentur dapd erklärte der im Bundesverband für technische und rechtliche Beratungen von Windparkbetreibern zuständige Wolf Stölzel: "Bislang weniger im Fokus standen Service und Wartung der Rotorblätter."
Steigender Reparaturbedarf bei Windrädern
Reparaturwelle steht noch bevor
Zwar gebe es mittlerweile deutschlandweit rund 21.000 Anlagen, die über 20 Jahre alt sind, aber der Bauboom habe erst vor einigen Jahren eingesetzt. Die Flut von Reparaturaufträgen steht uns also erst noch bevor. Es gibt jedoch kaum genügend Fachfirmen und auch die Hersteller erreichen bei der Wartung ihre Kapazitätsgrenzen. Stölzel erklärt, dass es bundesweit noch nicht einmal eine Hand voll Betriebe gibt, die die Reparaturen an den Rotorblättern von einer Plattform aus durchführen.
Gerade bei Windrädern der ersten Generation lag der Schwerpunkt auf Getrieben und Generatoren. Die mangelnde Erfahrung im Bereich der Rotorblätter hat zu Osmoseproblemen bei einigen glasfaserverstärkten Kunststoffen geführt. Über die Jahre lagert sich Wasser ein und erhöht das Eigengewicht der Rotorblätter, so der Fachmann. Zudem sind die Windanlagen meist nicht optimal für Servicetechniker konstruiert. In den wenigsten gäbe es einen Lastenkran, sodass der Techniker allein nach oben tragen müsse, weiß Stölzel, der selbst fünf Jahre lang Wartungsarbeiten an Windrädern durchgeführt hat.
Wartung im 2-Jahres-Intervall
Laut Bundesverband ist es daher ratsam aller zwei Jahre die Rotorblätter zu kontrollieren. Zwar sei der Erosionsschutz meist erst nach vier bis fünf Jahren abgeschmirgelt und müsse erneuert werden, doch ja nach Standort kann dies auch schon eher der Fall sein. Auf Feldern könne der aufgewirbelte Staub etwa zu einer vorzeitigen Abnutzung führen. Windparkbetreiber müssten generell mit Wartungs- und Instandhaltungskosten in Höhe von 15 bis 20 Prozent des Nettoertrags rechnen.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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