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Solarbranche akzeptiert Kürzungen

Nachricht vom 4.1.2011
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Hamburg – In den Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und der Solarbranche hat es offenbar eine Einigung gegeben. Ohne Angabe von Quellen schrieb die „Financial Times Deutschland“ am gestrigen Montag, dass man beschlossen habe reguläre vierteljährliche Abschläge bei der umstrittenen Ökostromvergütung einzuführen und die Fördermittel zu kürzen.



Solarbranche akzeptiert Kürzungen

Solarbranche akzeptiert Kürzungen

Das heißt im Klartext, dass Einschnitte nicht erst zum Jahreswechsel erfolgen. Würden beispielsweise mehr Solaranlagen als politisch erwünscht im Frühjahr gebaut, sänke die Vergütung schon im Sommer.

Zubau-Begrenzung



Auf Grund des problematischen Solarbooms hatte sich die Solarbranche bereits im November auf eine Zubau-Begrenzung verständigt. Künftig sollen pro Jahr nur noch drei bis fünf Gigawatt zugebaut werden dürfen. 2010 wurden Anlagen mit sieben bis acht Gigawatt Gesamtleistung gebaut, was einer Verdoppelung zum Vorjahr entspricht. Deutschland ist durch seine großzügige Förderung der größte Solarmarkt weltweit.


Förder-Image leidet



Die Ökostromförderung, die mittels einer Umlage von den Stromkunden gezahlt wird, würde inflationär wachsen, schöbe man der Solarförderung keinen Riegel vor. Nach Experten-Berechnungen beläuft sich die Ökostromförderung derzeit auf 13 Milliarden Euro. Für die Verbraucher bedeutete das zum Jahresbeginn einen Anstieg der Umlage von 2 auf 3,5 Cent je Kilowattstunde. Weiterer Nebeneffekt: die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber dem Ausbau erneuerbarer Energien schwindet. Daher verwundert es kaum, dass man sich parteiübergreifend einig war, die Subventionen zu kürzen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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