Atomkraft: Morsleben ist sicher

23.12.2010 | Redaktion: Patricia vom Merk
Salzgitter/Morsleben – Im Jahr 2009 habe für Mensch und Umwelt keinerlei Gefahr durch das Atommüllendlager Morsleben in Sachsen-Anhalt bestanden, so die Informationen des Betreibers. Der sichere Betrieb der Anlage wäre Messungen zufolge immer gewährleistet gewesen, bestätigte auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Künftig will die Behörde jedes Jahr einen aktualisierten Bericht zur Sicherheit in Morsleben vorlegen.
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Regelmäßige Messungen



Um Veränderungen schneller zu erfassen und bei Bedarf zügig handeln zu können, nimmt das BfS eigenen Angaben zufolge regelmäßig Messungen am Endlagerstandort vor. In das ehemalige Kali- und Steinsalzbergwerk Morsleben wurde anfänglich schwach und mittel radioaktiver Atommüll aus der ehemaligen DDR und später auch aus der Bundesrepublik eingelagert. Es fasst derzeit insgesamt 37.000 Kubikmeter Atommüll.


Stillgelegt



Das BfS hatte 2001 die Endlagerung eingestellt, nachdem diese zuvor schon wegen Gerichtsverfahren und Sicherheitsdebatten ausgesetzt worden war. Teile des einsturzgefährdeten Bergwerks wurden seit 2003 mit Salzbeton stabilisiert. 2005 beantragte das Bundesamt beim Umweltministerium des Landes Sachsen-Anhalt die Stilllegung von Morsleben.

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