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Netzagentur plant Fallschirm für Strombörse

Nachricht vom 15.12.2010
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er Behördenchef der Bundesnetzagentur Matthias Kurth erklärte gegenüber der „Financial Times Deutschland“ vom Mittwoch, die veranschlagten Stromkurs- und preise sollen künftig nicht mehr ins bodenlose fallen können. Für negative Strompreis soll eine Bandbreite mit Spielraum zwischen minus 150 und minus 350 Euro festgelegt werden. Die Regelung soll bereits Anfang 2011 in Kraft treten.



Netzagentur plant Fallschirm für Strombörse

Netzagentur plant Fallschirm für Strombörse

Spekulationen sollen unterbunden werden



Die Bundesnetzagentur plant durch diesen Schritt insbesondere waghalsigen Börsenspekulationen einen Riegel vorzuschieben. Ein negativer Strompreis entsteht, wenn eine große Menge Ökostrom bei gleichzeitig geringer Nachfrage generiert wird. An besonders windigen Tagen entsteht so oftmals ein reichhaltiger Überschuss an Energie, der an der Energiebörse Freiraum für Spekulationen mit dem Wetter zulässt. Kurth erklärte: „Mit dem Limit wird sichergestellt, dass das notwendige Marktsignal noch von den Preisen ausgeht, aber es darf keine Einladung zu Spekulation sein.“


Photovoltaik erfordert akuten Handlungsbedarf



Kurth wies weiterhin auf die möglichen Probleme in der Solarstromsparte hin. So stieg die erzielte Leistung am Netz im Vergleich zum Vorjahr um ganze 50%. Die erzielten 15,2 Gigawatt Leistung entsprechen ungefähr der Kapazität von einem Dutzend Kernkraftwerken.  Sollte ein Großteil der Anlagen zum gleichen Zeitpunkt viel Energie ins Netz einspeisen, würden die Betreiber von Übertragungsnetzen in die Bredouille kommen.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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