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Oettinger will Strommarkt-Manipulation unterbinden

Nachricht vom 4.12.2010
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Günther Oettinger, EU-Energiekommissar, fordert das Verbot von Insidergeschäften und Manipulationen des europäischen Strommarktes. Dazu sagte Oettinger dem „Handelsblatt“ (Freitag), dass der Schaden, den Stromkunden durch solche Praktiken erlitten, „in die Milliarden gehen“ könne. Zukünftig sollten Insidergeschäfte mit harten Strafen, bis hin zu Haftstrafen, geahndet werden. Außerdem soll es Stromkonzernen untersagt sein, durch eine künstliche Verknappung der Strommengen die Strompreise in die Höhe zu treiben.



Oettinger will Strommarkt-Manipulation unterbinden

Oettinger will Strommarkt-Manipulation unterbinden

Meldepflicht und Dokumentation



Oettinger werde den entsprechenden Entwurf nächste Woche vorlegen. Er hofft, dass die Verordnung dann nächstes Jahr im September verabschiedet wird. Diese beinhaltet zudem eine Meldepflicht aller Stromgeschäfte. Damit sollen Unternehmen zur umfassenden Dokumentation der Stromgeschäfte verpflichtet werden, also bezüglich Umfang, Leistung und Gegenleistung, Vertragsgegenstand und Vertragsteilnehmer. Darüber müssten die Unternehmen und Börsen Buch führen und die Daten der Aufsichtsbehörde übermitteln, erläutert Oettinger.







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