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Teilerfolge bei Klimakonferenz zu erwarten

Nachricht vom 29.11.2010
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Der Klimagipfel in Kopenhagen, der vor einem Jahr stattfand, brachte nicht die erhofften Ergebnisse im Kampf gegen die Erderwärmung. Trotzdem setzt Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) auf konkrete Fortschritte beim heute beginnenden UN-Klimagipfel im mexikanischen Cancún. Er sagte, dass es Grund zum Optimismus gebe.



Es wäre schön, dass der Prozess Schritt für Schritt vorankommt. Außerdem ginge es „um das Bohren dicker Bretter“, sagte der Umweltminister dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Anerkennung der Ziele



Natürlich sei auch in Cancún ein Scheitern möglich. Daher dürfe nicht ein Sammelsurium von Einzelbeschlüssen getroffen werden. Vielmehr müssten die Vereinbarungen im Paket beschlossen werden. Weiter fordert Röttgen, dass alle Vertragsstaaten das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu beschränken, offiziell akzeptieren.

Als wichtigstes Ziel nannte er die Einigung darüber, wie die Milliardensummen, die die Industrieländer künftig für den internationalen Klimaschutz aufbringen sollen, verwaltet werden. Der Gipfel dauert bis 10. Dezember an. Röttgen wird in der zweiten Woche in Cancún erwartet.

Neuer Vertrag nicht zu erwarten



In Berlin hieß es, dass ein neuer umfassender Vertrag zum Klimaschutz nicht zu erwarten sei. Man könne nicht immer auf die USA warten. Diese ist in Sachen Klimapolitik noch handlungsunfähiger geworden, seit Obama bei der Kongresswahl eine Schlappe erleben musste. Regierungskreise in Berlin rechnen jedoch mit Teilerfolgen bezüglich des Waldschutzes, der Klimahilfen für Entwicklungsländer oder der Überprüfung von Klimaschutzzusagen.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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