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kostenlose Stromwechsel HotlineErste ZuhauseKraftwerke in Betrieb genommen
Nachricht vom 25.11.2010Hamburg – Die ersten ZuhauseKraftwerke wurden von LichtBlick in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um ein ehrgeiziges Projekt zwischen dem Ökostromanbieter und dem Automobilhersteller Volkswagen. Sie wollen deutschlandweit insgesamt 100.000 solche ZuhauseKraftwerke installieren. Mit diesen neuartigen Kellerkraftwerken kann nicht nur Wärme erzeugt werden – man kann sie auch zu einem großen virtuellen Kraftwerk vernetzen und bei Bedarf SchwarmStrom ins öffentliche Netz einspeisen.
Erste ZuhauseKraftwerke in Betrieb genommen
Größtes deutsches Kraftwerk
Bei der Vorstellung des Projekts sagte LichtBlick-Vorstandsvorsitzender Christian Friege, dass viele kleine Einheiten eine große, leistungsfähige Einheit bilden. So könne man alle 100.000 ZuhauseKraftwerke zu Deutschlands größtem Kraftwerk vereinen und damit eine Leistung von 2.000 Megawatt erzeugen. Das entspräche der Kapazität von zwei Atomkraftwerken, so Friege.
Der Vertrieb dieser Kraftwerke startete bereits in Hamburg, Berlin, Bremen, Essen, Leipzig, Stuttgart sowie in den Regionen Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter. Mindestvoraussetzung ist ein jährlicher Wärmebedarf von 40.000 Kilowattstunden. Damit eignen sich die Anlagen für große Einfamilienhäuser, Zwei- und Mehrfamilienhäuser, kleine Gewerbebetriebe sowie öffentliche und soziale Einrichtungen wie Schulen oder Kirchen.
40 % Energieeinsparung möglich
Der Kunde beteiligt sich mit 5.000 Euro an den Baukosten, dafür mietet der Energieversorger dessen Heizungsraum an und die Anlage bleibt im Besitz von LichtBlick. Der Ökostromanbieter kümmert sich um Aufstellung, Wartung und Gasversorgung. Der Kunde muss lediglich die Wärme bezahlen. Gegenüber der herkömmlichen Wärme- und Stromproduktion würde der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent sinken, so die Angabe von LichtBlick.
LichtBlick sagte dem Handelsblatt, dass derzeit rund 30.000 Kundenanfragen vorlägen. Auch für VW ist das Projekt lukrativ, macht man sich so doch weniger abhängig von der Autokonjunktur und sichert zudem noch Arbeitsplätze. Außerdem baut der Konzern Boots- und Industriemotoren, neben der Autoherstellung. Um die Komponentenproduktion in Deutschland zu stützen, drängt vor allem der Vorstand auf solche Projekte. Das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) berichtete unter Berufung auf Unternehmenskreise, dass der Konzern nun eine hochrangige Position direkt unterhalb des Vorstands schaffe, um autonahe Geschäftsfelder auszubauen.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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