Startseite Stromnachrichten Greenpeace fordert Ende für Kohle und Öl 

Greenpeace fordert Ende für Kohle und Öl

Nachricht vom 2.4.2009
Anzeige

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert den völligen Verzicht auf Kohle und Öl bis 2050 um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Angesichts erneuter Klimaverhandlungen und aktueller Erkenntnisse der Wissenschaft sei es nicht mehr ausreichend, den CO2-Ausstoß der Industriestaaten bis 2030 um etwa ein Drittel zu verringern.



Bis 2050 sollte der weltweite CO2-Ausstoß zunächst halbiert werden, damit der Klimawandel gestoppt werden kann. Nach Meinung der Klimaexperten der Greenpeace sind die Klimaveränderungen jedoch bedrohlicher als gedacht. Wenn es nach der Umweltorganisation geht, müssen die Industrienationen ihre CO2-Emission bereits bis 2020 um 40 Prozent senken, und bis 2050 soll weltweit fast kein Kohlendioxid mehr in die Atmosphäre gelangen. Öl und Kohle dürften dann nicht mehr als Energieträger genutzt werden.
 
Karsten Smid, Klimaexperte der Greenpeace, erklärte dies mit dem rasanten Abschmelzen des arktischen Eises und den drohenden Konsequenzen. Die CO2-Emissionen müssten weltweit daher schon bis 2015 zurückgehen um den Klimawandel nicht noch weiter zu verstärken. Auf die Industrieländer kämen Smid zufolge dabei Investitionen von mindestens 110 Milliarden Euro jährlich zu.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

2008 mehr Strom durch Atomkraftwerke ( vom 14.12.2008 )
RWE plant trotz Wirtschaftskrise Investitionen in Milliardenhöhe ( vom 12.1.2009 )
Zentrum für Stromsicherheit durch RWE und TenneT TSO ins Leben gerufen ( vom 12.1.2009 )
Gas-Streit zwischen Moskau und Kiew hat immer mehr Folgen ( vom 13.1.2009 )
Energiekonzern RWE zieht Bau eines Atomkraftwerks in Großbritannien in Betracht ( vom 13.1.2009 )
Heizung auch bei kurzer Abwesenheit laufen lassen ( vom 13.1.2009 )
Frankreich befürchtet kältebedingten Stromausfall ( vom 16.1.2009 )
Heizung bei Stromausfall durch Kälte per Hand neu starten ( vom 16.1.2009 )
Finanzkrise inzwischen auch für große Stromkonzerne spürbar ( vom 17.1.2009 )
Geräte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung arbeiten nur wenige Minuten ( vom 18.1.2009 )
Die Glühbirne zieht sich aus den deutschen Haushalten zurück ( vom 18.1.2009 )
Energiesparlampen lösen die handelsübliche Glühbirne ab ( vom 19.1.2009 )
Erstes Atomkraftwerk für Polen ( vom 19.1.2009 )
Bürogeräte nicht im Dauereinsatz laufen lassen-das spart Strom! ( vom 20.1.2009 )
Stromverbrauch schießt aufgrund leerer Pipelines in die Höhe! ( vom 21.1.2009 )
Kernkraft als zuverlässige Alternative zum Gas ( vom 22.1.2009 )
Behält Statkraft seine E.ON Anteile? ( vom 23.1.2009 )
So repariert man Heizanlagen und heizt sparsamer! ( vom 24.1.2009 )
Erneuerbare Energien beim Heizen auf dem Vormarsch ( vom 25.1.2009 )
Halogenlampen eher mäßige Energiesparer ( vom 25.1.2009 )