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RWE will Speicher für regenerative Energien bauen

Nachricht vom 23.11.2010
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Staßfurt – In Sachsen-Anhalt wird fast doppelt so viel Strom aus Sonne, Wind und Biomasse erzeugt wie im Bundesdurchschnitt – insgesamt rund ein Drittel. Am Montag kündigte RWE an, in Staßfurt einen Speicher für erneuerbare Energien bauen zu wollen.



RWE will Speicher für regenerative Energien bauen

RWE will Speicher für regenerative Energien bauen

„Große Batterie“ speichert Strom



Derzeit arbeitet RWE zusammen mit General Electric, Züblin und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an einer neuen Speichertechnik. „Adele“ heißt das Projekt und steht für Adiabater Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung. Gerd Jäger von RWE Power sagt, dass Adele wie eine große Batterie funktioniert. Mit Hilfe von Kompressoren werde der Strom zu Spitzenzeiten verdichtet und in Kavernen gespeichert. Benötigt man dann diese Energie, wird die Druckluft freigesetzt und durch eine Turbine und einen Generator wieder Strom erzeugt.

Gute Ausbeute dank neuer Technik



Die Wärme, die bei der Drucklufterzeugung entsteht, wird für die Freisetzung der gespeicherten Druckluft genutzt. Auf diese Weise können bis zu 70 Prozent der ursprünglich gewonnenen Energie wieder genutzt werden. Bei Druckluftverfahren, die die Wärme nicht nutzen, sind es nur 50 Prozent.

Die neue Technik soll bis 2012 entwickelt werden. Nach Abschluss des Forschungsprojekts will RWE 2013 in einem Salzstock bei Staßfurt eine Demonstrationsanlage mit 360 Megawattstunden errichten. Dort kann dann der Strom gespeichert werden, den 50 Windräder in vier Stunden produzieren.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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