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Netzagentur rät dringend zum Stromanbietervergleich

Nachricht vom 23.11.2010
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Mainz – Bundesnetzagentur-Präsident Matthias Kurth machte seinem Unmut im ZDF.-Wirtschaftsmagazin „Wiso“ Luft. Es gäbe Anbieter, "die jetzt die Erhöhung der Umlage für erneuerbare Energien nutzen, um überzogene Preisforderungen zu stellen". Daher legt er jedem Verbraucher ans Herz, die Preise der anderen Anbieter zu vergleichen und gegebenenfalls den Versorger zu Wechseln.



Netzagentur rät dringend zum Stromanbietervergleich

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Durchschnittlich 7 Prozent mehr


Laut Informationen von „Wiso“ wollen mehr als 300 Versorger ihre Preise um durchschnittlich 7 Prozent anheben. Das betrifft mehr als die Hälfte aller 40 Millionen deutschen Haushalte. Schuld an den Preissteigerungen ist die gestiegene EEG-Umlage, mit der die erneuerbaren Energien gefördert werden. Jeder Stromkunde trägt mit seiner Rechnung zu dieser Förderung bei. Im Jahr 2011 steigt die Umlage um 70 Prozent auf gut 3,5 Cent je Kilowattstunde. Das entspräche einer Steigerung von etwa 7,5 Prozent. Einige Versorger heben die Preise jedoch noch weiter an.

Gesunkene Beschaffungskosten



Weiterhin ist es sehr umstritten, ob die Weitergabe der vollen Umlage an die Kunden angemessen ist. Die Großhandelspreise für Strom seien seit geraumer Zeit gesunken, betonen Verbraucherschützer. Daher sei es nun an der Zeit, diese Einkaufsvorteile auch an die Verbraucher weiterzugeben.

Während EnBW seine Strompreise um 9,5 Prozent anhebt, erklärte RWE, dass er die EEG-Umlage nicht in vollem Umfang an seine Kunden weitergeben würde. Grund seien die gesunkenen Beschaffungskosten und der gestiegene Wettbewerb. Die Strompolitik der Unternehmen ist also unterschiedlich. Somit lohnt sich ein Preisvergleich in jedem Fall.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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