Laufzeitverlängerung: Engpässe in Zwischenlagern

21.11.2010 | Redaktion: Nadine Rom
Frankfurt/Main – Anscheinend entstehen bei der Entsorgung des Atommülls durch die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke mehr Probleme als bisher bekannt. Die „Frankfurter Rundschau“ berichtet in ihrer Freitagsausgabe von Engpässe in den Castor-Zwischenlagern an den Kernkraftwerks-Standorten, an denen die zusätzlich anfallenden abgebrannten Brennstäbe erst einmal zwischengelagert werden sollen. Nach Berechnungen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) könnte es an zehn der zwölf Standorte eng werden.
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Laufzeitverlängerung: Engpässe in Zwischenlagern

Laufzeitverlängerung: Engpässe in Zwischenlagern

Kapazitäten reichen nicht aus



In ihren Beschlüssen zu den Laufzeitverlängerungen der Atommeiler, hat die Bundesregierung beschlossen ältere Anlagen 8 Jahre und jüngere Anlagen 14 Jahre länger laufen zu lassen. Das BfS hat nun bei Berechnungen festgestellt, dass die Kapazitäten bei Vollbetrieb nicht ausreichen. In Gundremmingen (Bayern) reichen sie nur für drei Jahre, in Biblis (Hessen) für vier Jahre und in Krümmel (Schleswig-Holstein) für sechs Jahre. Einzig in den beiden Kraftwerken Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) und Unterweser (Niedersachsen) soll es laut BfS keine Kapazitätsprobleme geben, das ging aus der Aufstellung hervor, die der „Frankfurter Rundschau“ vorlag

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